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Mittwoch, 8. Juli 2015

Fünf Punkte, warum ein Grexit für Aktienanleger nicht wirklich relevant ist

Tsipras an der Spitze der griechischen Regierung hat nun das eigene Volk in einem Referendum abstimmen lassen. Mich überraschte das Ergebnis nicht, denn für die meisten Menschen zählt nicht, ob die vergangenen Regierungsvertreter wichtige Strukturveränderungen versäumt haben. Sie haben so gelebt, wie die Politiker es ihnen gestattet hatten und sind - aus ihrer Sicht verständlich - jetzt nicht bereit für die Fehler der Politik in den letzten Jahren zu bezahlen. Es war einfach ein letzter Versuch von Tsipras sein Gesicht zu wahren.
Ob es zu einem Grexit kommt oder nicht, darüber müssen die Politiker entscheiden, denn dies ist ihr Job, den wir Steuerzahler ihnen vergüten.
Hier in diesem Artikel möchte ich fünf Punkte nennen, warum die Angelegenheit rund um Griechenland für Aktienanleger keine große Relevanz hat.

Sonntag, 7. Juni 2015

Staatsanleihen und Aktien der Eurozone häufiger im Gleichschritt

Wenn es um die Diversifizierung eines Portfolios geht, wird zur Berechnungsgrundlage oder Anschauung in der Regel auf die beiden Anlageklassen Aktien und Anleihen (im Standardfall Staatsanleihen) zurückgegriffen. In der Historie bewegte sich die Wertentwicklung dieser Anlageklassen in vielen Fällen voneinander unabhängig und waren besonders dafür geeignet, in Anleger-Depots nur eine begrenzte Schwankung - auch als Volatilität bekannt - zuzulassen. In diesem Artikel möchte ich jeweils ein Beispiel aus beiden Anlageklassen gegenüberstellen und dabei die Korrelation untereinander untersuchen. Denn seit April 2015 fiel mir auf, dass sowohl Aktien als auch Staatsanleihen aus der Eurozone gleichzeitig im Korrekturmodus sind.

Freitag, 16. Januar 2015

Mario Draghi bringt globalen Aktienanlegern mehr Geld

In den letzten Monaten war häufiger die Schlagzeile zu lesen, dass EZB-Präsident Mario Draghi den deutschen Sparern Geld wegnimmt, weil er die Leitzinsen für den Euro auf nahe 0 Prozent gesenkt hat, zum Beispiel hier und hier. Die Rede ist von 300 Milliarden, die Menschen von sogenannten eher konservativen Geldanlagen nun insgesamt weniger zur Verfügung haben. Wie so oft, ist dies lediglich eine unvollständige Betrachtung der Vorgänge, denn es gibt aufgrund dieser Finanzpolitik der europäischen Zentralbank durchaus auch Gewinner. Und zwar Besitzer von globalen Aktien, die sich in der Eurozone aufhalten.

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Was bedeutet Deflation in der Eurozone für uns? Teil 3 - Das Leben in einem deflationären Umfeld

Im ersten Teil der Artikelserie "Was bedeutet Deflation in der Eurozone für uns?" hatten wir uns die aktuellen Symptome wie die zurückgehenden Preissteigerungsraten angeschaut. Im zweiten Teil der Serie blickten wir auf mögliche Gründe, warum die von vielen Marktteilnehmern erwartete Inflation bislang ausgeblieben ist. Im nun folgenden dritten Teil schauen wir uns Szenarien an, welche Auswirkungen eine deflationäre Entwicklung speziell auf Mitteleuropa haben könnte.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Was bedeutet Deflation in der Eurozone für uns? Teil 2 - Was sind mögliche Gründe?

Im ersten Teil der Artikelserie "Was bedeutet Deflation in der Eurozone für uns?" hatten wir uns die aktuellen Symptome wie die zurückgehenden Preissteigerungsraten angeschaut. Im zweiten Teil blicken wir auf mögliche Gründe, warum die von vielen Marktteilnehmern erwartete Inflation bislang ausgeblieben ist und voraussichtlich für eine längere Zeit ausbleiben wird.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Was bedeutet Deflation in der Eurozone für uns? Artikelserie - Teil 1

Mittlerweile haben es schon viele Marktbeobachter mitbekommen, dass die gewünschte Inflation in den Industrienationen wie in Japan, in den USA und erst recht in der Eurozone trotz der seit Jahren extrem niedrigen Leitzinsen bislang ausblieb. Die Frage bleibt, wie viele Jahre wir jetzt noch darauf warten wollen? Vielleicht sollte man sich einfach mit dem Gedanken anfreunden, über sehr viele Jahre hinweg ein niedriges Zinsniveau ohne nennenswerte Anstiege der Teuerungsrate zu behalten? Muss dieser Zustand immer etwas negatives bedeuten? Oder kann ein deflationäres Umfeld für Privatleute auch positive Auswirkungen haben? Diesen Fragen möchte ich mit einigen Szenarien und Ideen in einer Artikelserie nachgehen. Im ersten Teil betrachten wir die derzeit vorliegenden Anzeichen eines deflationären Umfeldes.

Donnerstag, 10. April 2014

Werden die Leitzinsen in der Eurozone jemals wieder deutlich angehoben?

Treue Leser dieses Blogs wissen, dass ich schon seit geraumer Zeit skeptisch gegenüber hohen Inflationsraten - speziell in der Eurozone - bin. Dabei schien nach der Finanzkrise doch alles klar zu sein. Die Notenbanken (FED und EZB) senken die Leitzinsen und stellen auf diese Weise billiges Geld zur Verfügung. Dieses billige Geld wird schon irgendwie den Weg in den Wirtschaftskreislauf finden und damit die Inflation aufleben lassen. Das war die vorherrschende Meinung und quasi Konsenz bei Finanz-Experten. Doch seit einiger Zeit beschäftigt mich die Frage, ob die europäische Zentralbank EZB die Leitzinsen auf längere Sicht - das heißt viele Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte - überhaupt wieder deutlich anheben kann?

Sonntag, 20. Oktober 2013

Bericht über den Börsentag Berlin 2013 und Ausblick auf die Finanzmärkte - Teil 2

Am Freitagabend und Samstag fand in Berlin am Alexanderplatz die Anlegermesse Börsentag Berlin. Im ersten Teil dieser Artikelserie hatte ich die Ansichten der drei Präsentatoren Markus Koch, Stephan Feuerstein und Jochen Stanzl zusammengefasst. Im nun folgenden zweiten Teil schauen wir uns die Meinung weiterer Referenten an.

Samstag, 19. Oktober 2013

Bericht über den Börsentag Berlin 2013 und Ausblick auf die Finanzmärkte - Teil 1

Am Freitagabend und Samstag fand in Berlin am Alexanderplatz die Anlegermesse Börsentag Berlin statt. Natürlich möchten die Aussteller bei diesem Event Publicity für ihre eigenen Produkte machen. Daher sind sie besonders daran interessiert möglichst viele Kontaktdaten zu sammeln oder gleich ein Abonnement abzuschließen. Das Thema Trading zog sich wie ein roter Faden durch den gesamten Tag. Mich hat mehr interessiert wie sich diejenigen am Markt positioniert haben, die sich professionell mit der Börse beschäftigen. Hier nun ein kleiner Bericht für alle, die nicht dort waren.

Dienstag, 8. Oktober 2013

Europa - Aktien-ETFs aus Kontinenten dieser Welt - Teil 3

Im dritten Teil der Artikelserie "Aktien-ETFs aus Kontinenten dieser Welt" schauen wir uns nun einige ETF an, die in Unternehmen aus Europa investieren. Neben dem gesamten Europa gibt es noch eine wirtschaftliche Unterteilung in die Regionen Eurozone und Emerging Markets Europa.
Hier behandeln wir vor allem die ersten beiden Regionen, für die Region Emerging Markets Europas gibt es zwar ebenfalls zwei Beispiele, aber sie werden erneut Gegenstand des späteren Artikels über die Schwellenländer sein.
Wie bereits im ersten Teil der Artikelserie angekündigt legen wir hier den Fokus auf ausschüttende Dividenden-ETFs. Gerne können Sie jedoch weitere interessante Wertpapiere hier als Kommentar ergänzen, die nicht in diese Kategorie fallen.

Montag, 8. April 2013

Buchrezension: Ulrich Horstmann, "Womit wir morgen zahlen werden"

Es gibt etliche Finanzbücher, die über negative Zukunftsszenarien berichten. Themen, die Ängste und Befürchtungen bei Menschen berühren, erwecken eine größere Aufmerksamkeit und lassen sich somit auch besser verkaufen. Allerdings beim - im Sommer 2012 erschienenen - Buch vom Finanzbuchverlag "Womit wir morgen zahlen werden: Warum die Währungsreform schneller kommt, als Sie denken" von Ulrich Horstmann wurde ich neugierig. Denn bereits ein Jahr zuvor hatte der Autor in einem Buch angekündigt: "Die Währungsreform kommt!"

Montag, 21. Januar 2013

Der wiederstarkte Euro

Ist es Ihnen ebenfalls aufgefallen? In den Medien hört und liest man schon seit längerer Zeit nichts mehr über die hohen Kraftstoffpreise. Im Sommer 2012 "durften" Autofahrer häufig zwischen 1,70 und knapp 1,80 Euro pro Liter Superbenzin bezahlen. Nun liegt der Literpreis bereits seit vielen Wochen zwischen 1,50 und 1,60 Euro, mit eher noch leicht fallender Tendenz. Gründe sind sicher der insgesamt stagnierende Ölpreis, aber vor allem der wiedererstarkte Euro.

Sonntag, 14. Oktober 2012

Europäischer Aktienmarkt legt relative Schwäche ab - Chance für Investoren?

Beinahe täglich ist in den Medien von den wirtschaftlichen Problemen in Europa und speziell in der Eurozone zu hören und lesen. Immer wieder werden Szenarien besprochen, wann Griechenland aus der Eurozone austritt und welche südeuropäischen Staaten von der EZB Hilfe brauchen. Zudem wird in Deutschland Stimmung gegen den Euro gemacht, gepaart mit der Frage warum wir Deutschen denn für alle anderen Länder zahlen müssten. Wir hätten doch bereits genug eigene Probleme. Doch mitten in diesen mehr oder weniger sinnvollen Debatten tut sich am europäischen Aktienmarkt langsam etwas. Die bislang vorhandene relative Schwäche zum US-Aktienmarkt scheint beendet.

Samstag, 13. Oktober 2012

Bericht über den Börsentag Berlin 2012 und Ausblick auf die Finanzmärkte

Heute war in Berlin am Alexanderplatz die Anlegermesse Börsentag Berlin. Natürlich möchten die Aussteller dort möglichst vielen Interessenten ihre Produkte verkaufen oder sie zumindest zu einem Abonnement oder zur Herausgabe von Kontaktdaten bewegen. Ich finde solche Veranstaltungen insofern interessant, wie sich "Profis", also Leute, die sich tagtäglich mit Börse und Finanzmärkten beschäftigen, im Markt positioniert haben. Von dreien der professionellen Marktteilnehmer möchte ich hier in diesem Blog über deren Sicht der zukünftigen Ereignisse berichten.

Sonntag, 10. Juni 2012

Europa und Japan wirtschaftlich im Gleichschritt!?

Neulich bin ich auf einen interessanten Vergleich von Aktien-Charts gestoßen. Ich habe einfach den Aktien-Chart des gesamteuropäischen Stoxx 600-Index (also nicht nur der Eurozone, sondern mit Unternehmen aus Gesamt-Europa inklusive u.a. Großbritannien, Schweiz und Norwegen) mit dem des japanischen Aktien-Index Nikkei 225 in den letzten 12 Jahren verglichen. Das Ergebnis ist überraschend, aber auch erschreckend zugleich.

Freitag, 6. Januar 2012

Bullenflagge und der Euro zeigt bald grandiose Stärke gegenüber dem US-Dollar?

Ich werde häufig aufmerksam, wenn sich ein Großteil der Marktteilnehmer scheinbar einig ist. Hier auf diesem Blog möchte ich auch Szenarien präsentieren, die sich abseits der allgemein vorherrschenden Meinung befinden.
Nicht, dass die USA vor wirtschaftlicher Potenz derzeit strotzen, aber in Europa scheinen die Probleme offenbar größer, oder zumindest präsenter in den Medien. Ich bin überzeugt davon, dass man in vielen Fällen das "Rauschen" der Informationen in den Medien einfach nicht zu ernst nehmen sollte und schauen sollte, was der Markt für Hinweise gibt.