In der bekannten Portfoliotheorie wird gerne zwischen der risikoreichen Anlageklasse (Aktien) und der risikolosen Anlageklasse (u.a. Staatsanleihen mit guter Bonität) unterschieden. Im Standardfall bespricht man häufig ein Portfolio aus 50% Aktien und 50% Staatsanleihen aus Ländern mit einer guten Bewertung der Ratingagenturen. In der heutigen Zeit mag man diese Einstufung angesichts der unfassbar hohen Staatsschulden selbst in den als sicher geltenden Ländern zumindest anzweifeln, zumal speziell im Euroraum auch Staaten vertreten sind, die ohne die Hilfe anderer Länder bzw. der Zentralbank EZB längst den Staatsbankrott erklären müssten. Daher stellt sich die Frage, wie eine zweite Anlageklasse zu Aktien heutzutage aussehen kann?
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Donnerstag, 20. April 2017
Sonntag, 7. Juni 2015
Staatsanleihen und Aktien der Eurozone häufiger im Gleichschritt
Wenn es um die Diversifizierung eines Portfolios geht, wird zur Berechnungsgrundlage oder Anschauung in der Regel auf die beiden Anlageklassen Aktien und Anleihen (im Standardfall Staatsanleihen) zurückgegriffen. In der Historie bewegte sich die Wertentwicklung dieser Anlageklassen in vielen Fällen voneinander unabhängig und waren besonders dafür geeignet, in Anleger-Depots nur eine begrenzte Schwankung - auch als Volatilität bekannt - zuzulassen. In diesem Artikel möchte ich jeweils ein Beispiel aus beiden Anlageklassen gegenüberstellen und dabei die Korrelation untereinander untersuchen. Denn seit April 2015 fiel mir auf, dass sowohl Aktien als auch Staatsanleihen aus der Eurozone gleichzeitig im Korrekturmodus sind.
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