In der bekannten Portfoliotheorie wird gerne zwischen der risikoreichen Anlageklasse (Aktien) und der risikolosen Anlageklasse (u.a. Staatsanleihen mit guter Bonität) unterschieden. Im Standardfall bespricht man häufig ein Portfolio aus 50% Aktien und 50% Staatsanleihen aus Ländern mit einer guten Bewertung der Ratingagenturen. In der heutigen Zeit mag man diese Einstufung angesichts der unfassbar hohen Staatsschulden selbst in den als sicher geltenden Ländern zumindest anzweifeln, zumal speziell im Euroraum auch Staaten vertreten sind, die ohne die Hilfe anderer Länder bzw. der Zentralbank EZB längst den Staatsbankrott erklären müssten. Daher stellt sich die Frage, wie eine zweite Anlageklasse zu Aktien heutzutage aussehen kann?