Donnerstag, 19. Juni 2014

Errichte mehrere finanzielle Standbeine!

Viele Menschen haben lediglich eine einzige Einkunftsquelle. Sie gehen regelmäßig zur Arbeit und erhalten dafür einmal pro Monat Lohn oder Gehalt.
Wer lediglich regelmäßige Einkünfte aufgrund einer Tätigkeit bezieht, geht ein finanzielles Risiko ein. Das betrifft sowohl Angestellte als auch Selbständige. Sobald dieser Geldstrom - aus irgendwelchen Gründen - wegfällt oder sich verringert, kommt man schnell in finanzielle Schwierigkeiten. Verschärft würde die Situation noch, wenn jemand zusätzlich noch verschuldet ist. Warum es sehr ratsam ist sich mehrere finanzielle Standbeine aufzubauen und welche Möglichkeiten es gibt, schauen wir uns in diesem Artikel an.

Es gibt mannigfaltige Möglichkeiten, warum die gewohnten Lohn- oder Gehaltszahlungen wegfallen können. Als Angestellter könnte die Firma, in der man tätig ist, in Schwierigkeiten geraten und als Folge muss diese sich von Personal trennen. Es könnte auch passieren, dass man irgendwann Opfer des technologischen Fortschritts wird und die eigene, möglicherweise spezialisierte, Arbeit nicht mehr benötigt wird.
Selbst wenn der Arbeitsplatz an sich gesichert ist, könnte die Art und Weise der Arbeit oder die Firmenphilosophie irgendwann nicht mehr den eigenen Vorstellungen entsprechen. Oder es gibt neue Kollegen oder Vorgesetzte, mit denen man nicht mehr gut zurechtkommt. In beiden Fällen macht die Arbeit keinen Spaß mehr und man kündigt eventuell selbst.

Mehrere finanzielle Standbeine
bedeuten mehr Sicherheit und
mehr finanzielle Unabhängigkeit
Bei einer gut laufenden Selbständigkeit hat man häufig schon mehrere Kunden oder kann einen Teil seiner Arbeit delegieren oder automatisieren. Jedoch gibt es etliche Selbständige, die hauptsächlich für einen Großkunden arbeiten. Das ist ziemlich gefährlich, denn eines Tages könnte der einzige Großkunde die Leistung des Selbständigen nicht mehr benötigen oder die Wettbewerber bieten beispielsweise bessere oder preisgünstigere Angebote. So besteht die Gefahr recht schnell ohne Einkünfte dazustehen.

An anderer Stelle hatten wir gesehen, dass sich auch mit Webseiten oder Blogs Geld verdienen lässt. Einige Leute erzielen auf diese Weise selbst in Deutschland monatliche Umsätze im unteren oder mittleren vierstelligen Eurobereich. Diese Arbeit ist zwar oft aktiv, jedoch mit einer mehr oder weniger großen passiven Komponente. Es gibt für Webseitenbetreiber diverse Möglichkeiten Geld zu verdienen, aber auch hier muss man als Betreiber einer Webseite oder eines Blogs aufpassen nicht nur auf eine einzige Einnahmequelle zu setzen. Ähnlich wie bei der Geldanlage sollte man auch seine Einkünfte diversifizieren.


Welche Möglichkeiten für zusätzliche Einkommensquellen gibt es?

1.) Man hat neben dem Hauptberuf noch einen Nebenerwerb (bei einer vorhandenen Vollzeitstelle bedeutet dies eine Menge zusätzlich Zeit)

2.) Man arbeitet für zwei oder sogar drei Firmen in Teilzeit (das muss natürlich organisiert und aufeinander abgestimmt werden)

3.) Zusätzlich zum Hauptberuf macht man sich nebenberuflich selbständig

4.) Man arbeitet als Selbstständiger nicht nur für einen, sondern mehrere Kunden.

5.) Neben der aktiven Arbeit (Angestellter oder Selbstständiger) baut man sich passive Einkommensströme auf

6.) Man arbeitet nur noch vergleichsweise wenig und hat mehrere passive Geldströme aufgebaut

Wie wir sehen, gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten nicht nur von einem einzigen Einkommen abhängig zu sein. Einige der genannten Möglichkeiten bedeuten jedoch einen recht erheblichen Zeitaufwand. Wer bereits Vollzeit arbeitet und zusätzlich einen Nebenerwerb ausübt, ist häufig für 10 oder 12 Stunden täglich und teilweise am Wochenende mit der Arbeit beschäftigt. Das lässt sich zwar sicherlich für eine Weile machen, aber es sollte nicht zum Dauerzustand werden. Neben drohenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen, fehlt einem auch der Ausgleich mit Freizeitaktivitäten und sozialen Kontakten. Daher sind die Varianten 1.) und 3.) lediglich als Übergangslösungen für einige Monate zu betrachten.

Daher sollte jeder den Weg zu Punkt 5.) finden und sich neben der aktiven Arbeit passive Einkommensströme aufbauen. Das kann zunächst ebenfalls bedeuten, täglich deutlich mehr als 8 Stunden zu arbeiten. Aber anders als bei den Punkten 1.) und 3.) ist hier eine Verbesserung der Arbeitsbelastung in Sicht. Denn damit wird an einer eigenen Pipeline gebaut, um die Geldströme ins eigene Portemonnaie zu automatisieren. Das läuft im Standardfall auch dann stabil weiter, wenn andere wirtschaftlich sensiblere Geldquellen schwächer werden oder sogar versiegen.

In einem früheren Artikel hatten wir uns einige Möglichkeiten angeschaut, wie man passives Einkommen erzielen kann.


Das hätte den Vorteil mittelfristig entweder von der Arbeitsbelastung kürzer zu treten oder die verfügbare Zeit für andere Arbeiten beziehungsweise neue Projekte verwenden zu können.

Das Ziel sollte jedoch Variante 6.) sein. Das ist quasi die Königsdisziplin, denn hier fließen mehrere größere passive Geldströme auf das eigene Konto, von denen man problemlos seine Ausgaben bestreiten kann. Wer diesen Zustand der finanziellen Unabhängigkeit oder sogar finanziellen Freiheit erreicht hat, kann völlig frei entscheiden wie oft und wann er einer aktiven Tätigkeit nachgeht. Hier braucht man noch nicht einmal darauf zu achten, dass die eigenen Aktivitäten finanziell profitabel sind, sondern einfach nur Spaß machen!

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie erst ein oder bereits mehrere finanzielle Standbeine?

Zum Weiterlesen:

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