Vor drei bis vier Jahren wurde an allen Ecken und Enden zum Kauf von Gold geraten, vor allem weil bald eine große Inflation hereinbrechen werde, so hieß es. Zig Werbespots à la "Tauschen Sie Ihr Geld zu Gold" waren zu hören und Goldmünzen gab es schon an Automaten zu kaufen. Kein gutes Geschäft für diejenigen, die es damals zu Höchstpreisen tatsächlich getan haben.
Und heute? Bis auf eine Minderheit möchte niemand mehr Gold haben. In den Medien wird von Gold abgeraten und sogar Vermögensverwalter verkaufen Gold aus den Depots ihrer Kunden - was sie hoffentlich nicht gerade erst vor vier Jahren gekauft haben.
In solch einer Stimmungslage werde ich generell hellhörig und daher gibt es nach längerer Zeit wieder einen Artikel über Gold.
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Donnerstag, 13. August 2015
Sonntag, 19. Oktober 2014
Was bedeutet Deflation in der Eurozone für uns? Artikelserie - Teil 1
Mittlerweile haben es schon viele Marktbeobachter mitbekommen, dass die gewünschte Inflation in den Industrienationen wie in Japan, in den USA und erst recht in der Eurozone trotz der seit Jahren extrem niedrigen Leitzinsen bislang ausblieb. Die Frage bleibt, wie viele Jahre wir jetzt noch darauf warten wollen? Vielleicht sollte man sich einfach mit dem Gedanken anfreunden, über sehr viele Jahre hinweg ein niedriges Zinsniveau ohne nennenswerte Anstiege der Teuerungsrate zu behalten? Muss dieser Zustand immer etwas negatives bedeuten? Oder kann ein deflationäres Umfeld für Privatleute auch positive Auswirkungen haben? Diesen Fragen möchte ich mit einigen Szenarien und Ideen in einer Artikelserie nachgehen. Im ersten Teil betrachten wir die derzeit vorliegenden Anzeichen eines deflationären Umfeldes.
Montag, 21. Januar 2013
Der wiederstarkte Euro
Ist es Ihnen ebenfalls aufgefallen? In den Medien hört und liest man schon seit längerer Zeit nichts mehr über die hohen Kraftstoffpreise. Im Sommer 2012 "durften" Autofahrer häufig zwischen 1,70 und knapp 1,80 Euro pro Liter Superbenzin bezahlen. Nun liegt der Literpreis bereits seit vielen Wochen zwischen 1,50 und 1,60 Euro, mit eher noch leicht fallender Tendenz. Gründe sind sicher der insgesamt stagnierende Ölpreis, aber vor allem der wiedererstarkte Euro.
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