Freitag, 13. Januar 2012

Übersichtsseite der ETFs mit hoher Ausschüttung

Wer dieses Blog verfolgt oder mein Buch bzw. eBook gelesen hat, der weiß, dass ich bei dem Aufbau von passiven Einkommensströmen ein Fan von ETFs mit einer hohen Ausschüttungsquote bin. Bereits früher habe ich die Beiträge "Welche Investments bieten hohe und häufige Ausschüttungen?"und "Die Ausschüttungsquoten einiger ETF"geschrieben. Thesaurierende ETFs reinvestieren den Anteil der Ausschüttungen gleich wieder und sorgen somit für einen Zinseszinseffekt im Investment selbst. Für den langfristigen Vermögensaufbau eine schöne Sache. Was mich jedoch dabei stört, während der Anlagedauer habe nichts von diesem Investment im Portemonnaie.


Das bedeutet, ich muss Anteile verkaufen, um überhaupt etwas von meinem Investment zu haben. Ein stetig ansteigender Cashflow kann dagegen zum einen für weitere Investments gebraucht werden, zum anderen lässt sich damit gleichzeitig der Lebenstandard erhöhen.

Cashflow für sich selbst und Investments nutzen
Das hat in erster Linie psychologische Gründe. Einerseits freue ich mich, wenn ich mehr Geld für meine Interessen und Wünsche zur Verfügung habe, andererseits wird weiterhin ein Teil des passiven Einkommens für die Erhöhung meines Cashflows verwendet. Eine Übersicht von ertragsstarken ETFs ist nun als dauerhafte Seite dieses Blogs eröffnet worden.

Warum nicht Einzel-Aktien kaufen?
Einige fragen mich, warum man nicht einfach nachschaut, welche Top-Position die besten Dividenden-ETFs und -Fonds beinhalten, um dann einfach selbst die entsprechenden Aktien ins Depot zu holen. Das ist bei ausreichend vorhandenem Vermögen durchaus eine überlegenswerte Variante. Damit spart die man TER (also die jährlichen Gebühren) von ETFs, die meist zwischen 0,3 und 0,7% liegen. Anderseits nimmt man mit dem Kauf eines ETF eine gehörige Portion Risiko aus dem eigenen Depot heraus. Angenommen, man hätte statt einiger Dividenden-ETFs 30 bis 40 Aktien (oder auch Anleihen) im Depot, dann muss man diese ständig im Auge behalten, um bei einer drohenden Insolvenz eines Unternehmens bzw. Staates rasch handeln zu können - sofern man dies als Privatanleger überhaupt vor oder gleichzeitig mit den Profis recherchieren kann. Im ETF würde der Wert einfach ersetzt und man merkt die "Pleite" lediglich kurzzeitig durch einen leichten Kursrückgang oder einer geringfügigen Einbuße der Ausschüttung.
Es gibt außerdem einige Länder, die bei der Besteuerung der Dividende von Aktien eigene Gesetze oder Vorgehensweisen haben. Bekanntes Beispiel ist die spanische Telefonica. Bevor die Besteuerung in Deutschland vorgenommen wird, wird die ausgeschüttete Dividende bereits zum Teil in Spanien als Steuer einbehalten, die man nicht ohne Aufwand zurückbekommt. Diesen Aufwand nehmen einem die ETFs ab. Jeder möge selbst ausrechnen, ob die Gebühr von ETF die Ersparnis von Aufwand, um die höchstmöglichste Dividende zu erhalten, einem wert ist.

Die Seite "Ausschüttungsquoten von ETFs" wird laufend aktualisiert und ergänzt. Falls Sie noch weitere ETF mit hohem Ertrag kennen, die hier nicht genannt sind, dann schreiben Sie diese mir bitte.

Zum Weiterlesen:

Kommentare:

  1. Tja leider ist keine der Übersichtsseiten zu ertragsstarken ETFs erreichbar, oder?

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    1. In seltenen Einzelfällen trat bislang auch bei mir die Meldung auf, dass irgendeine Seite dieses Blogs nicht erreichbar sei. Meistens hatte sich das Problem in nur wenigen Minuten wieder erledigt.

      VG
      Lars

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