Mittwoch, 7. Dezember 2011

Die Notwendigkeit passive Einkommensströme zu erzeugen

Sofern Sie einen Job haben, dann erhalten Sie für die geleisteten Arbeitsstunden Lohn oder Gehalt. Wenn Sie nicht gerade eine außergewöhnliche Fähigkeit vorzuweisen haben, dann erhalten Sie im Angestelltenverhältnis ein Gehalt, mit dem sich einigermaßen gut auskommen lässt. Aber bereits bei einer Familiengründung oder bei dem Erwerb einer Immobilie stoßen Angestellte schnell an finanzielle Grenzen. Oft kann nur ein Kredit die (Luxus-)-Wünsche erfüllen.
Der Kredit belastet die - durch die vorhandenen Konsumwünsche - ohnehin bereits angespannte Haushaltslage noch mehr als vorher. Wenn jemand daraufhin zu seinem Arbeitgeber geht und eine drastische Gehaltserhöhung aufgrund seiner persönlich verursachten Situation fordert, wird im Standardfall wenig Erfolg haben.

Eine Selbstständigkeit kann bereits zu einem höheren Einkommen sorgen. Allerdings üben Sie noch immer eine Tätigkeit aus, die fortwährend Ihre Arbeitskraft benötigt. Sofern Sie Angestellte beschäftigen, müssen Sie weiterhin überprüfen, ob Ihre Mitarbeiter effizient arbeiten und fleißig das Hamsterrad ankurbeln.

Mit passiven Einkommensströmen sind solche gemeint, die nach einmal getaner Arbeit im Optimalfall bis an Ihr Lebensende einen Geldfluss (oder positiven Cashflow) generieren. Allerdings kann bis dahin sehr viel Arbeit anfallen und möglicherweise ist eine enorme Anstrengung vonnöten, die erst einmal überhaupt kein Geld einbringt. Typische Beispiele sind:

  • Zinsen/Dividenden: Bis Sie nennenswerte Dividenden oder Zinsen durch Investments bekommen können, müssen Sie zunächst einmal das notwendige Kapital erwirtschaften. Das kann durchaus einige Jahre dauern.
  • Miete aus Immobilienbesitz: Auch hier müssen Sie erst einmal eine Immobilie erwerben. Dafür ist ausreichend Kapital notwendig.
  • Buchautor: Als Autor verbringen Sie mitunter über viele Wochen und bis weit in die Nacht hinein an Ihrem Werk. Bevor das Buch nicht verlegt wurde, bringt es auch keine Tantiemen.
  • Musiker: Auch hier verbringen Sie mitunter über viele Wochen und bis weit in die Nacht an den Songs und müssen diese gegen den enormen Konkurrenzdruck anderer Musiker veröffentlichen.
  • Sie bringen Software an den Markt: Hierbei müssen Sie eine gute Idee haben, um sich von den anderen Anbietern abzuheben.
  • Sie erstellen ein für andere Leute interessanten Blog oder eine Webseite, auf dem Sie zahlreiche qualitativ hochwertige Fachartikel anfertigen. Der hohe Traffic wird für Advertiser interessant. Und als Webseitenbetreiber (Publisher) erhalten Sie u.a. passives Einkommen durch Werbeeinnahmen.

Völlig ohne weitere Arbeit kommt man aber dennoch nicht aus, denn von Zeit zu Zeit müssen Sie sich um Ihre Gans, die goldene Eier legt, kümmern. Bei den Zinsen/Dividenden müssen die Investments überprüft werden oder neue hinzugekauft werden. Bei Immobilien müssen Sie sich mit den Mietern auseinandersetzen oder Reparaturarbeiten durchführen (lassen). Ein Buch muss auch vermarktet werden, sonst findet und kauft es niemand.

Dennoch, einmal richtig Mühe und Arbeit in ein Projekt hineingesteckt und Sie haben einen dauerhaften passiven Einkommensstrom. Um diesen müssen Sie sich anschließend recht wenig kümmern, erst recht wenn man die dafür aufgewendete Zeit im Verhältnis zu einem 8 Stunden-Arbeitstag setzt. Der entscheidende Vorteil gegenüber einer Arbeit, bei der Zeit gegen Geld getauscht wird, ist, Sie verdienen auch dann Geld, wenn Sie nichts tun. Während einer Urlaubsreise, im Schlaf oder wenn Sie den Abend mit Freunden verbringen, der passive Einkommensstrom findet dauerhaft statt!

Kennen Sie noch weitere Möglichkeiten passives Einkommen zu erzielen? Dann können Sie gerne die oben genannten Punkte als Kommentar ergänzen.


Zum Weiterlesen:

Kommentare:

  1. Mich würden auch noch weitere Möglichkeiten interessieren fürs passive Einkommen. Gibt es z.B. seriöse MLM-Unternehmen, wo sich das Erstellen einer Downline lohnen könnte?

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  2. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum Sie den Aufbau von Unternehmen gesondert aufführen. Natürlich muss man bei einem Unternehmen dafür sogen, dass es am laufen bleibt. Aber wie sie selbst schreiben, ist es bei den anderen aufgeführten nicht anders. Ich finde, vor allem bei Unternehmen lassen sich oft viele Prozesse standardisieren, outsourcen oder automatisieren, sodass man hier aktiv dafür sorgen kann, mit immer weniger Aufwand "den Laden am Laufen zu halten".

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  3. Ich finde es gut dass Du mehrere Möglichkeiten aufgezählt hast. Derzeit ist ja ein Trend in Richtung digitale passive Einnahmensquellen zu verzeichnen.

    Aber nicht alles was Gold zu sein scheint ist auch tatsächlich Gold. Ich habe diesbezüglich einen Artikel geschrieben.

    Ich werde in weiteren Artikeln über Taktiken und Vorgehensweisen von SEO Firmen berichten - ein klarer Blick hinter die Kulissen des online rankings.

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  4. Passives Einkommen ist enorm wichtig um seine Zukunft abzusichern. Mehrere Einkommensquellen bringen Sicherheit, zum Beispiel im Falle einer Berufsunfähigkeit.
    Dein Artikel ist sehr interessant und die angegebenen Möglichkeiten eigenen sich hervorragend um nebenher Geld zu verdienen.
    Danke für die Informationen

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