Montag, 12. März 2012

Nehmen Sie Ihre finanzielle (Alters-) Vorsorge fest in die eigene Hand!

Die finanzielle Vorsorge für das Alter wird von vielen Menschen nur ungenügend angegangen. Die meisten verlassen sich auf die staatliche und betriebliche Altersvorsorge. Lediglich knapp über 40% der Bevölkerung in Deutschland sorgt zusätzlich privat für die Zeit nach dem aktiven Erwerbsleben vor. Das ist eindeutig zu wenig und genauer betrachtet besteht ein Großteil der privaten Vorsorge aus sogenannten Sicherheitsprodukten, die im Standardfall durch eine niedrige Rendite auffallen. Inflation und Gebühren der Finanzprodukte verzehren hier den realen Vermögensaufbau. Dass es auch anders geht, zeige ich Ihnen im folgenden Beitrag.

Es ist kein Geheimnis, die gesetzliche Altersvorsorge bringt Ihnen nach Beendigung des Erwerbslebens nur maximal zwei Drittel ihres ursprünglichen Einkommens. Die höhere Lebenserwartung und der anhaltende Geburtenrückgang sind der Grund, warum es zukünftig wohl nur rund die Hälfte oder noch weniger sein wird. Die betriebliche Altersvorsorge ist ein erster Schritt die große klaffende Einkommenslücke beim Übergang in den Ruhestand zu verringern.
Der wichtigste Baustein ist meiner Meinung nach die private finanzielle (Alters)Vorsorge. Hier denken leider viele Leute lediglich an Lebensversicherungsprodukten oder staatlich geförderte Produkte wie Riester und Rürup. Diese enthalten nicht nur etliche Nachteile, sondern bieten zudem eine mickrige Rendite. So lässt sich weder richtig Vermögen aufbauen, noch kann man mit diesen Instrumenten finanziell beruhigt frühzeitig auf das Gehalt seines Arbeitsplatzes verzichten.

Nachteile von Kapital-Lebensversicherungen:
  • hohe Gebühren
  • bescheidene Rendite
  • im Fall von Inflation keine Eingriffsmöglichkeit
  • BlackBox, wie Ihr Geld konkret angelegt wird

Nachteile der Riester-Rente:
  • Beschränkungen bei der Möglichkeiten Riester-Vermögen zu vererben
  • für manchen Geringverdiener lohnt sich die Riester-Rente nicht
  • zum Rentenbeginn kann maximal 30% des gesparten Kapitals auf einmal ausgezahlt werden
  • ein Anbieterwechsel oder eine vorzeitige Kündigung ist mit zusätzlichen Kosten verbunden
  • bei einem Wohnsitz außerhalb der EU geht die Förderung verloren
  • bei Fondssparen besteht kein Einfluss auf die Anlagepolitik des Anbieters
  • bei Versicherungsprodukten wird mit einem Lebensalter deutlich über der durchschnittlichen Lebenserwartung kalkuliert

Nachteile der Rürup-Rente:
  • Pflicht zum Bezug einer lebenslangen Rente, fehlendes Kapitalwahlrecht. D.h. eine teilweise oder komplette Einmalauszahlung ist nicht möglich
  • fehlende Vererbbarkeit, nur mit Zusatzversicherung möglich

Hier wird deutlich, welche Absicht die staatlich geförderte private Absicherung hat. Sie möchte die Bürger finanziell unmündig lassen und knüpft die spätere Rentenzahlung an Bedingungen. Jemand der heute zwischen 30 und 40 Jahre alt ist, kann doch heute noch nicht sicher prognostizieren, ob er in zwei Jahrzehnten nicht doch auf einem anderen Kontinent leben möchte. Das fehlende (vollständige) Kapitalwahlrecht zeigt, das vom Staat und von der Finanzindustrie davon ausgegangen wird, dass der Bürger bis zum Ruhestand noch nicht finanziell aufgeklärt ist. Also erhält er die Rentenzahlung nur portionsweise.

Nein, Sie sollten die private finanzielle (Alters-)Vorsorge ernsthaft als Ihre Privatsache betrachten. Sie selbst möchten doch in ein paar Jahren oder einigen Jahrzehnten bestimmen können, welche Rendite Sie erzielen und was Sie wann mit Ihrem Geld anstellen. Einen breiten Überblick über Geldanlagemöglichkeiten erhalten Sie auf dem Blog: "Der Privatanleger".

Ich sage Ihnen ganz offen, ich bin kein Freund von Kapital-Lebensversicherungen, Riester und Rürup. Mit diesem Produkten würde ich mich finanziell unmündig, als Melkkuh und der Finanzindustrie bzw. den Politikern ausgeliefert fühlen. Wie Sie Ihre Ersparnisse selbstständig in die Hand nehmen und Schritt für Schritt wohlhabender werden schauen wir uns jetzt an.

Immobilien als Altersvorsorge
Rund drei Viertel der Bundesbürger betrachten die eigengenutzte Immobilie als die optimale Altersvorsorge. In dem früheren Beitrag "Ist eine Immobilie eine Geldanlage?" kam heraus, dass die eigenen vier Wände eher Luxus als Altersvorsorge sind.

Aktien als Altersvorsorge
Die Aktienkultur in Deutschland ist sehr bescheiden. Die Anzahl der Bundesbürger mit direkten oder indirekten Investments in Aktien und Aktienfonds liegt derzeit bei lediglich 13 bis 14%.
Wenn Sie eine Immobilie erwerben, dann sitzen Sie im Grunde auf einem Haufen Steine, mehr nicht. Erst die richtige Nutzung des Steinhaufens kann für Sie einen finanziellen Gewinn bedeuten. Bei Staatsanleihen versprechen Ihnen die jeweiligen Staaten das geliehene Geld samt Zinsen wieder zurückzuzahlen. Bei Investitionen in Aktien erwerben Sie Bruchteile eines Unternehmens. In einem Unternehmen sind hunderte, teilweise tausende von fleißigen und teils hochqualifizierten Mitarbeitern tätig. Mit deren Ideenreichtum und technischen Innovationen können neue Produkte oder Werte die weltweiten Märkte erobern. Das Wachstum und der Wohlstand auf dieser Welt ist durch derartige Unternehmen entstanden und das wird auch zukünftig so sein. Nicht durch ein Haus aus Stein in einer Gegend mit möglicherweise schwacher Infrastruktur oder dürftig verzinste Staatsanleihen. Dennoch sind nur magere 13 bis 14% der Bundesbürger in Aktien investiert. Der Finanzjournalist Tim Schäfer in New York hat jüngst zwei sehr lesenswerte Beiträge "Die Deutschen sind Aktienmuffel und keiner tut etwas dagegen" und "http://www.timschaefermedia.com/?Das_ist_die_Loesung_gegen_die_Verarmung_unserer_Rentner&id=1201&det=1" zu diesem Dilemma veröffentlicht.

Nun werden viele die hohen Schwankungen an den Aktienmärkten und dass ein Unternehmen in die Insolvenz gehen kann als Gegenargument bringen. Beides ist richtig. Um das Risiko, mit seiner Geldanlage einen Pleitekandidaten zu erwischen, minimieren zu können, darf niemals zu viel Kapital in eine einzige Aktie investiert werden. Denn sonst bestünde die Möglichkeit eines Totalverlustes Ihres Kapitals. Bereits bei zehn Aktien würde ein insolventes Unternehmen lediglich noch 10% Ihres Kapitals betreffen, bei 100 Aktien würden Sie den Verlust von 1% kaum noch bemerken.
Die Furcht vor den teilweise großen Schwankungen können Sie dadurch erheblich reduzieren, indem Sie Ihren Fokus nicht alleine auf langfristige Kurssteigerungen, sondern auf regelmäßige Dividendenzahlungen legen. Dazu hatte ich den Beitrag "Warum ich einen regelmäßigen Geldfluss gegenüber langfristigen Hoffnungen bevorzuge" geschrieben.

Wer sich sehr intensiv mit Unternehmen und Aktien mit einer häufigen und hohen Dividendenausschüttung beschäftigen möchte, der kann sich auf den Seiten "Finanzielle Freiheit mit Dividenden" von Markos Wunram umsehen. Dort sind mehrere Dutzend Unternehmen mit einer monatlichen und hohen Dividendenausschüttung aufgelistet.

Möglicherweise wird nicht jeder ein derart hohes Engagement bei der Geldanlage an den Tag bringen wollen. Für den bieten sich Fonds und ETFs von Dividenden-Aktien an, die in mehrere Dutzend, teilweise 100 Aktien investiert sind. Eine Übersicht gibt es auf der Seite: "Ausschüttungsquoten von ETFs".
Ich würde nicht sämtliches verfügbares Kapital ausschließlich in Aktien investieren. Es gibt auf der eben genannten Seite auch ETFs, die in hochverzinsten Unternehmensanleihen und Staatsanleihen von Schwellenländern investiert sind. Auch REITs (Real Estate Investmente Trusts) bieten interessante Renditemöglichkeiten. Mehr dazu im Beitrag: "Beispiel einer Asset Allocation mit Schwerpunkt passives Einkommen zu erzielen"

Mit stetig ansteigendem passivem Einkommen Vermögen aufbauen
Vielleicht werden nun einige von Ihnen die Stirn runzeln, wenn Sie hier lesen, dass möglichst viel von den investierten Wertpapieren einen regelmäßigen Geldfluss hervorbringen sollen. Genau das ist der Weg in die finanzielle Unabhängigkeit. Sie legen Ihre Ersparnisse regelmäßig in Investments an, die Ihnen regelmäßig passives Einkommen zahlt. Die ersten Investments werden lediglich einen kleinen Geldfluss (Cashflow) produzieren. Irgendwann werden Sie feststellen monatlich ein paar hundert Euro als passives Einkommen zu erhalten. Wahrscheinlich reicht dieser Geldbetrag noch nicht zum Leben aus. Dennoch bleibt Ihnen dieser Geldstrom nun für immer erhalten, egal wie hoch Ihre Rentenzahlungen auch ausfallen sollten.

Wenn Sie die Ausschüttungen in Form von Zinsen und Dividenden zusätzlich zu Ihren Ersparnissen investieren, arbeitet der Zinseszins-Effekt für Sie! Dadurch erhöht sich stetig Ihr Geldfluss zu Ihnen. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, bei dem Sie feststellen, dass Ihre monatlichen Ausgaben durch den regelmäßigen Geldfluss von Zinsen und Dividenden gedeckt ist. Von diesem Zeitpunkt an müssten Sie nicht mehr für Geld arbeiten gehen. Sofern Sie von nun an dennoch weiter arbeiten gehen - weil Ihnen ihr Job Spaß macht - dann können Sie das komplette Gehalt zur Erhöhung des passiven Geldflusses nutzen. Damit erzielen Sie bald deutlich mehr passives Einkommen als Sie im Standardfall ausgegeben haben. Auf diese Weise erhöht sich bequem Ihr Lebensstandard, Sie vermeiden spätere Altersarmut und werden zwangsläufig reich.

Welche Instrumente kommen dafür in Frage?
Wer nicht die Zeit und Lust hat viele Einzel-Aktien, Anleihen und Immobilien im Blick zu behalten, für den bieten sich Exchange Traded Funds (ETFs) an. ETFs bieten eine kostengünstige Möglichkeit sich selbstständig um Ihre Geldanlage zu kümmern. Die FAZ schrieb Anfang des Jahres 2012 einen Beitrag über die Problematik der aktiven Vermögensverwaltung. Der Vorteil von ETFs ist eine gewisse Sicherheit für Ihr Vermögen. Zum einen gelten ETFs als Sondervermögen, d.h. selbst wenn der Anbieter von ETFs verschwinden sollte, übernimmt ein anderer Anbieter die veröffentlichten Produkte. Zum anderen sind sie breit aufgestellt in einem Aktienmarkt, Anleihenmarkt oder in mehreren Immobilienaktien (REITs) investiert. Genau derartige Finanzprodukte finden Sie auf der Seite: "Ausschüttungsquoten von ETFs".

Wichtiger Hinweis:
Ich weise auf den unten stehenden Haftungsausschluss hin. Zwar stelle ich hier einige Finanzprodukte vor, aber dies geschieht, weil ich Sie für interessant halte. In einigen bin ich investiert, in anderen nicht. Alle hier vorgestellten Finanzprodukte haben eine gewisse Mindestgröße und der Kurs lässt sich nicht durch den Kauf oder Verkauf von einigen wenige Investoren beeinflussen.
Wertpapiere jeglicher Art beinhalten ein nicht unerhebliches Risiko von größeren Schwankungen. Dies sollte bei einer eventuellen Anlage in diese Produkte einkalkuliert werden.

Zum Weiterlesen:

Kommentare:

  1. Hallo Lars, sehr gute Zusammenfassung! Danke für die Links. Hier sind gut die Alternativen herausgearbeitet worden. Zu diesem Riester-Zeug gibt es zum Glück Alternativen mit geringeren Gebühren/Provisionen.

    Der Zinseszins und die persönliche Sparsamkeit - das ist die Zauberformel für die Rente.

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  2. Hallo Tim,

    völlig richtig!
    Immerhin wird die Riester-Rente nun auch von der etwas breiteren Masse kritisch betrachtet. http://www.manager-magazin.de/finanzen/versicherungen/0,2828,822453,00.html

    Ob es was bringt werden wir demnächst sehen...

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  3. Bei Riester und Co. finde ich das transportierte Menschenbild einfach schrecklich. Dass man einem Kind ein Taschengeld von vielleicht 5 € pro Woche gibt anstatt im Januar 210 €, ist klar. Das Kind muss noch lernen, mit Geld umgehen zu können. Riester und Rürup behandeln erwachsene Menschen wie kleine Kinder.

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    1. Guter Punkt!
      Das ist einer der Hauptargumente bei mir persönlich gegen Riester- und Rürup-Anlageformen. Zum einen sind sie nun wirklich kompliziert, zum anderen fühle ich mich schlicht und einfach bevormundet.

      VG
      Lars

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  4. Hallo Lars,

    vor (erst) einigen Monaten habe ich angefangen mich für das Thema "Geld" zu interessieren und fing an, mich intensiv damit zu beschäftigen. Bis dahin war mir lediglich das Sparbuch ein Begriff (abgesehen von meinem Girokonto). Gleich zu Anfang meiner Recherche bin ich dabei mitunter auf Deinen Blog "Finanziell umdenken" gestoßen. Dadurch wiederum bin ich immer tiefer in die Thematik eingetaucht (andere Blogs, Portale und Foren, Wirtschaftsnarichten, Lexika, Bücher...). Heute kann ich sagen, dass ich zumindest objektiv den "Durchblick" habe :-).

    Um es kurz zu machen: heute habe ich kein Sparbuch mehr! Stattdessen führe ich ein Tagesgeldkonto, ein Festgeldkonto, einen recht gut verzinstes Saprplan-Konto (3,1 Prozent) und drei Fonds-Sparpläne auf ETF-Basis (Dax, MSCI Europe und Emerging Markets). Ach ja, ein Haushaltsbuch führe ich auch :-). Und statt Facebook rufe ich jetzt lieber Seiten wie diese auf!

    Und dafür möchte ich Dir danke sagen! Keine andere Seite im Netz ist derat informativ und gut ausgearbeitet wie der Blog "Finanziell umdenken", wenn es um das Thema Finanzielle Bildung geht - keine. Ich denke ich kann das so in den Raum stellen, denn ich habe diesbezüglich unzählige Seiten im Netz ausfindig gemacht.

    Bis heute zieht sich der Inhalt Deines Blogs wie ein roter Faden durch meine noch immer andauernde Recherche...

    Marvin.

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  5. Hallo Lars,

    ich beschäftige mich auch erst seit kurzen (ca. 2 Monate) intensiver mit dem Thema Sparen und Anlagen.

    Letztes Jahr haben wir auf der Arbeit ein Angebot für eine betriebliche Altersvorsorge bekommen.
    Die investieren einen Teil von meinem Brutto in Fonds. Was hälst du von dieser Art Vorsorgevertrag?

    Außerdem habe ich ebenfalls eine Riesterrente seit einem Jahr laufen. Ich bin mir nun nach wie vor nicht sicher ob ich da noch schnell aussteigen sollte oder es doch lieber als gesichertes Zubrot im Alter ansehe.
    Was gibt es denn für Alternativen zu Riester?

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!

    Gruß Tom

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    1. Das ist so ne Sache die man pauschal schwer sagen kann, kommt halt auf den jeweiligen Mensch und den bestimmten Vertrag an. Obwohl ich selbst wenig davon halte, gibts Situationen in denen das lohnt, aber eben auch Szenarien wo's nicht so ist. Um zu wissen, zu welcher Gruppe man gehört muss man wirklich das Programm mit dem spitzen Bleistift nachrechnen, und dabei nicht nur die schönen Sachen aus dem Werbetext (Zuschüsse etc) sondern auch die schlechten Dinge (Steuern etc.) hinterher beachten. Rechne einfach nur mal z.B. aus, wie alt du werden müsstest, damit du nur dein eingezahltes Kapital als Rente wieder rausbekommst - ansonsten lohnt sich das nämlich nur für die Gegenseite, die den Überschuss für sich einbehält.

      Grundsätzlich ist es mir einfach lieber, meine Vorsorge selbst in die Hand zu nehmen, anstatt irgendwelche Mittelmänner dazwischenzuschalten, die dafür noch mehr Geld abgreifen und am Ende schlechtere Renditen erwirtschaften. Was machen denn diese ganzen Versicherer etc im Grunde, sie packen das Geld (nach Abzug Gebühren) auch nur in einen von ihren Fonds, den ich mir nicht aussuchen kann und am Ende wahrscheinlich noch schlechter läuft als mein selbst zusammengestelltes Dividenden-ETF Depot. Da bin ich lieber flexibel und kann eigene Anlageentscheidungen treffen und frei über mein Kapital verfügen ohne in irgendwelchen verklausulierten Verträgen festzustecken wo einem hinten alles wieder weggenommen wird was vorne gefördert und versprochen wurde. Und ich sehe auch sofort schon konkrete Beträge, nach kurzer Anlaufphase gehen bei mir jetzt auch monatlich Ausschüttungen im Hunderter-Bereich aufs Konto ein, anstatt drauf zu vertrauen/erraten mit was für nen witzlosen Betrag mich die VGgesellschaft in Jahrzehnten abspeisen will.

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    2. Hallo Tom, wenn Du Dich erst sein zwei Monaten intensiver mit dem Thema Geld beschäftigst, dann überstürze nichts und informiere Dich erst einmal in Ruhe.
      Immerhin hast Du es bereits auf diesen Blog geschafft und auf der Einsteigerseite gibt es bereits einige Informationen.

      Wichtig ist irgendwann eigene Entscheidungen treffen zu können, mit denen Du gut schlafen kannst.

      Christoph hat schon einiges zu Deinen Fragen gesagt. Der größte Vorteil vom Bruttogehalt etwas zur Vorsorge wegzulegen ist die Steuerfreiheit und meist legt der Arbeitgeber auch noch ein paar Euro drauf. Für kleines Geld kann man so etwas machen. Aber die eigentliche Rendite dahinter ist wahrscheinlich sehr bescheiden.

      Ich bin kein Freund von Riester (oben hatte ich die Argumente genannt), aber es hängt vom Einzelfall ab.

      Grundsätzlich würde ich jedem raten (zumindest zusätzlich) eigenständig den Kapitalmarkt zur Vorsorge zu nutzen. Dazu findest Du hier schon einige Hinweise und Tipps.

      VG und viel Erfolg!

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