Als sogenannte Staatsfonds (englisch: sovereign wealth fund) werden Fonds bezeichnet, die Kapital im Auftrag eines Staates anlegen und verwalten. Vor allem Länder mit Rohstoffvorkommen haben auffallend oft die erzielten Staatsgelder auf diese Weise angelegt. Einige Gründe dafür, dass Staaten derartige Fonds bilden sind: Schutz der Volkswirtschaft vor Inflation, Ausgleich von Preisschwankungen oder Reserven bei Rohstoffen, Anlegen von Haushaltsüberschüssen oder strategische Ziele. Der größte dieser Staatsfonds ist der Government Pension Fund - Global aus Norwegen oder besser bekannt als Norwegischer Staatsfonds.