Dienstag, 4. August 2015

Lieber 9 to 5 oder als Digitaler Nomade leben?

Kann man heutzutage noch immer in einem traditionellen Job glücklich sein oder ist dies eigentlich nur als Digitaler Nomade möglich? Diese Frage stellte Tanja vom Blog Reiseaufnahmen und hat zu einer Blogparade aufgerufen, um möglich viele verschiedene Meinungen zu erhalten. Gerade Menschen jüngeren und mittleren Alters haben über dieses Thema teilweise ziemlich kontroverse Ansichten.
Da wir uns hier auf diesem Blog unter anderem mit der finanziellen Unabhängigkeit beschäftigen und bereits Artikel darüber erschienen ist, wie man als Privatier im Ausland leben kann, passt das Thema auch gut hierher.

Vorab, damit alle Leser dasselbe darunter verstehen: "9 to 5" ist aus dem englischsprachigen Raum auch in Mitteleuropa als Begriff für einen traditionell üblichen Job von 9 bis 17 Uhr übernommen worden. Dazu gehören auch 7 bis 15- oder 8 bis 16 Uhr-Jobs dazu.

Ein Digitaler Nomade (auch: Internet-Nomade) ist laut Wikipedia "ein Unternehmer oder auch Arbeitnehmer, der fast ausschließlich digitale Technologien anwendet um seine Arbeit zu verrichten und der einen Lebensstil führt, der eher als nicht sesshaft, ortsunabhängig oder multilokal zu bezeichnen ist.
Digitale Nomaden arbeiten typischerweise mit Remote-Desktop (Fernzugriff auf Computer) – von zu Hause, im Hotel, im Cafe, im Internetcafé oder in öffentlichen Bibliotheken. Ihr Arbeitsplatz ist zumeist dort, wo Internetzugriff besteht."

Schauen wir uns jeweils einige Vor- und Nachteile an.

9 to 5 - Job
Ein gewöhnlicher Job hat etliche Vorteile. Als Angestellter genießt man ziemlich hohe Sicherheit seinen Arbeitsplatz zu behalten und sein Gehalt pünktlich pro Monat zu erhalten. Wer krank wird, kann sich in Ruhe auskurieren ohne dass gleich mit weniger Geld zu rechnen ist und hat Anspruch auf Urlaub. Als Vollzeitkraft sind fünf bis sechs Wochen im Jahr üblich, die zum Beispiel für Reisen genutzt werden können.
Der Standardfall ist am Abend nach Verlassen des Bürogebäudes oder am Wochenende wirklich freie Zeit zu haben.
Zudem kann jemand seine Fähigkeiten gezielt einbringen und muss sich nicht um alle Geschäftsbereiche kümmern.

Auf der anderen Seiten bekommt man - mit einem mehr oder weniger großen Gestaltungsspielraum - in der Regel gesagt was zu tun ist und muss einem Vorgesetzten über seine Arbeit regelmäßig Rechenschaft ablegen.
Zwar gibt es oft die Möglichkeit der Gleitzeit, aber in der Regel erwartet der Chef, dass die Mitarbeiter täglich zu den üblichen Bürozeiten in der Firma sind. Das auch bei starkem Schneefall oder Sonnenschein und 30 Grad.

Digitaler Nomade
Die Bezeichnung hat irgendwie einen negativen Beigeschmack, daher sind vielleicht Online-Unternehmer, Selbständiger im Netz oder Online-Business etwas freundlichere Bezeichnungen.

Das Business kann ein richtiges Unternehmen sein, welches der Selbständige von unterwegs leitet. Ein prominentes Beispiel dafür wird in der 4-Stunden-Woche von Timothy Ferriss präsentiert. 
In vielen Fällen ist es aber ein normales Online-Business, welches jemand als umherreisender Solopreneur betreibt. Im früheren Artikel "Acht Möglichkeiten Online Geld zu verdienen" hatten wir uns diverse Varianten angeschaut, auf diese Weise sein Geld zu verdienen.

In einigen Fällen ist ein Digitaler Nomade normaler Angestellter, der jedoch mit einem Notebook und Internetanschluss auskommt und somit zumindest ortsunabhängig ist.

Als Selbständiger oder Unternehmer sagt einem niemand was zu tun ist und man muss eine Menge Eigeninitiative mitbringen, um ein Online-Business betreiben zu können. Eine gute Vernetzung mit anderen Menschen ist hier schon unabdingbar.

Hauptmotivation für viele ist die freie Zeiteinteilung und vor allem Ortsunabhängigkeit für seine kreativen Phasen. Diese sind individuell unterschiedlich. Einige bringen die besten Ergebnisse, wenn sie die halbe Nacht aktiv sind, andere Menschen beginnen lieber früh und haben ihr kreatives Pulver am Nachmittag bereits verschossen.

Nachteilig sind die fehlenden direkten sozialen Kontakte, es sei denn jemand findet mit einer extrovertierten Art ziemlich schnell neue Freunde an seinem Reiseort. Wer den direkten sozialen Kontakt nicht so sehr braucht, hat im Zeitalter von Facebook, Google+, Skype, WhatsApp und anderen sozialen Medien genügend Wege dennoch zu sozialisieren.

Zwischen beiden Extremen viele Variationen
Natürlich gibt es zwischen den beiden extremen genannten Formen einen Beruf auszuüben eine Menge Zwischenstufen. Diese sind im Alltag kaum zu übersehen, denn etliche 9 to 5 - Leute arbeiten auf Dienstreisen im Zug, am Flughafen oder in Gaststätten zwischen zwei Geschäftsterminen am Notebook und haben meistens sämtliche Unterlagen und Zugänge verfügbar.

Wieder andere können in ihrer Selbständigkeit zwar alles mit einem Notebook erledigen, aber sie reisen dennoch nicht ständig in anderen Ländern umher, sondern arbeiten im Standardfall von ihrem Heimarbeitsplatz.

Kurz zu mir. Ich kenne Teilzeitjobs, habe viele Jahre 9 to 5 gearbeitet und kenne seit einiger Zeit auch die selbständige Arbeit hauptsächlich am Notebook. Zwar reise ich nicht ständig von Land zu Land umher, sondern bin überwiegend an meinem Wohnort, aber arbeite durchaus gelegentlich schon in anderen Städten in Cafés, Coworking-Spaces (gibt es vorwiegend in größeren Städten) oder auch schon mal am Strand. Wobei es draußen in der Natur viele Störfaktoren gibt, in einem Büro arbeite ich daher wesentlich produktiver und auch lieber.

Meine Erfahrung ist, dass ich selbst bei völlig frei verfügbarer Zeiteinteilung dennoch hauptsächlich tagsüber zu den Bürozeiten arbeite. Die Zeit, die ich am Tage für andere Tätigkeiten nutze, hole ich meistens in den Abendstunden nach.
Allerdings ist bei mir an Tagen ohne feste Termine die Flexibilität vorhanden, zum Beispiel spontan einen sonnigen Tag für Freizeitaktivitäten zu nutzen, um dafür an einem verregneten Sonntag zu arbeiten.

Die richtige Freiheit erst mit passivem Einkommen
Die bisherigen Varianten einen Beruf auszuüben - ob aus der Karibik oder im Büro einer deutschen Großstadt - hatten alle gemeinsam, dass jemand in jedem Fall arbeiten muss, um Geld für seine täglichen Ausgaben zu verdienen.

Wer es dagegen geschafft hat, den Großteil seiner regelmäßigen Ausgaben aus sogenannten passiven Einkünften zu bestreiten, hat noch wesentlich mehr Freiheit erreicht. Jemand, der die finanzielle Unabhängigkeit erreicht hat, kann sich aussuchen an welchem Ort und mit welcher Tätigkeit und mit welchem Zeitaufwand gearbeitet wird. Entweder er arbeitet einige Tage oder Wochen überhaupt nicht oder weiterhin Vollzeit, um sich mehr Annehmlichkeiten und Luxus leisten zu können.

Wir hatten früher bereits den Finanzielle Freiheit Index FFI besprochen, mit dem jeder sofort feststellen kann, wie weit er auf diesem Weg zur Freiheit bereits vorangeschritten ist.

Die verschiedenen Möglichkeiten für passives Einkommensquellen hatten wir häufiger schon als Thema, das sind unter anderem:

  • Tantiemen als Buchautor oder Musiker
  • Mietzahlungen aus Vermietung einer Immobilie 
  • Zinsen und Dividenden von Wertpapieren 
  • Erträge für Programmierung/Erstellung für Software oder Apps. 
Bei einigen Einkunftsmöglichkeiten benötigt man Geld, bei anderen vor allem Zeit zur Erstellung eines Produkts.

Um den Bogen zu Digitalen Nomaden zurückzufinden, kann zumindest ein Teil eines Online-Verdienstes passiver Natur sein. Eine einmal erstellte Webseite ist rund um die Uhr für jeden Menschen weltweit verfügbar, die dafür sorgen, dass der Webseitenbetreiber durch Anzeigeneinblendungen verdient.
Das ist wie ein Shop, der Tag und Nacht geöffnet hat, in dem Besucher selbst erstellte Produkte oder über einen Affiliate-Link Produkte von jemand anderen beliebig oft kaufen können. Dabei spielt es kaum eine Rolle, wenn der Webseitenbetreiber sich einige Tage nicht um den Internetauftritt kümmert.

Besonders beliebt beim Affiliate Marketing ist die sogenannte Lifetime-Provision. Wird ein neuer Partner geworben und generiert dieser im weiteren Verlauf wiederum neue Umsätze, erhält man solange Provisionszahlungen wie die geworbenen Partner Kunde beim jeweiligen Affiliate-Anbieter bleiben. Mögliche Partnerprogramme für diese Königsdisziplin des Affiliate-Marketings sind Adiro mit einer Lifetimeprovision von 15% oder SuperClix. Auch auf digistore24.com gibt es etliche Anbieter mit einer Lifetime-Provision.

Entgegen der landläufigen Meinung ist viel investiertes Kapital nicht die einzige Grundvoraussetzung für passives Einkommen.



Finanzielle Unabhängigkeit nicht mit Müßiggang gleichsetzen
Oft wird das Ziel der finanziellen Unabhängigkeit gleichgesetzt mit dauerhaft am Strand liegen oder ein Leben in der Hängematte und abends in Cocktail-Bars. Das ist ein Trugschluss. Denn wer nur noch faulenzt, ist schon nach wenigen Wochen alles andere als glücklich. Für ein glückliches Leben gehört - neben weiteren Komponenten - eine Aufgabe, die einem Freude bereitet. Ohne sich große Gedanken um sein Auskommen zu machen, fällt es leichter diese Aufgabe zu suchen. Wenn damit auch noch Geld verdient werden kann, umso besser.

Fazit
Grundsätzlich begrüße ich, dass es im Zeitalter des mobilen Internets diese neuen Möglichkeiten des flexiblen Internet-Business seit etwa 10 Jahren gibt. Persönlich kenne ich Leute, die beide Varianten betreiben, einmal als Weltenbummler, aber auch als jemand der ausschließlich von zu Hause Blogartikel schreibt und damit schöne Einnahmen erzielt.

Zwischen diesen beiden Extremen gibt es jedoch viele Stufen der Kombinationsmöglichkeit und das macht für mich den Reiz aus. Denn jeder Mensch hat andere Vorlieben und manch einer hat nicht das Bedürfnis durch zahlreiche Länder zu reisen. Demjenigen reicht es schon aus, seine Woche oder seinen Tag einigermaßen flexibel gestalten zu können. Aber dafür muss nicht der Job gekündigt werden, denn oft gibt auch die Möglichkeit in Teilzeit 9 to 5 zu arbeiten und in der verbleibenden Zeit flexibel.

Noch größer wird die eigene Freiheit in vielerlei Hinsicht wer durch passives Einkommen die finanzielle Unabhängigkeit erreicht hat. Das ist ein Kernthema dieses Blogs und deshalb rate ich jedem auch immer wieder diesen Weg zu gehen. Einige Möglichkeiten dazu, ob mit oder ohne vorhandenem Start-Kapital, habe ich im Artikel genannt.

Wer von Ihnen arbeitet in einem 9 to 5 - Job und möchte daran etwas ändern? Gibt es Leser, die hauptsächlich von "unterwegs" arbeiten? Wer unter den Lesern ist Digitaler Nomade und möchte lieber zurück zu 9 to 5?
  • Sie wollen grundsätzlich mehr aus Ihrem Geld machen?
  • Die Zeiten einer knappen Kasse soll bei Ihnen der Vergangenheit angehören?
  • Ihr Geld soll endlich einmal hart für Sie arbeiten? 
  • Sie möchten langfristig Vermögen aufbauen?
  • Sie möchten mehr zu passivem Einkommen erfahren?
  • Sie möchten sich über den aktuellen Status der Aktienmärkte informieren?

Falls Sie mindestens eine Frage mit "Ja" beantworten konnten, tragen Sie sich rechts oben in den kostenlosen Newsletter von finanziell umdenken ein. Holen Sie sich mit der Anmeldung in den Newsletter zusätzlich das gratis eBook "Wie nahe sind Sie bereits Ihrer finanziellen Unabhängigkeit?"

Zum Weiterlesen: 

Kommentare:

  1. Hallo Lars,

    ein spannender Artikel. Träumt nicht jeder irgendwie davon sein eigener Chef zu sein? Seiner Kreativität den freien Lauf zu lassen und selbst etwas zu erschaffen was Wert hat?

    Ich merke das als Projektingenieur auf der Arbeit. Man leitet ein Projekt, bringt es durch alle höhen und tiefen. Arbeitet bis in die puppen und tut alles, damit das Projekt am Ende ein Erfolg ist. Und dann? Dann kommt das nächste Projekt. So lange bis man die Rente erreicht hat.
    Wenn man ein Digaler Normade ist, dann erstellt man seine Produkte oder lässt diese Erstellen und erntet den kompletten Erfolg. Ist es gut gelaufen, hat man dann nicht nur ein Zusatzeinkommen, sondern einen dauerhaften und starken Einkommensstrom.

    Es muss nicht gut gehen. Wie viele Unternehmen scheitern schon wieder kurz nach der Gründung. Ich selbst bin auch Angestellt, aber vorranig weil mir die Anstellung ein Gefühl von Sicherheit und einen pünktlichen Zahlungseingang ermöglicht. Aber für mich ist das kein Endlösung.

    Viele Grüße
    Ric

    AntwortenLöschen
  2. Klingt ja alles ganz nett, aber mein erster Gedanke ist natürlich dass man auch ehrlicherweise zugeben muss das sich dies als "entweder-und-oder" -Frage nur an einen eher kleinen Teil der allgemeinen Bevölkerung richtet (gut, wie auch das meiste zum Thema Investieren insgesamt hier - Leute die a) überhaupt das nötige Kapital dazu haben und b) auch noch den Verstand, es vernünftig einzusetzen).

    Millionen Menschen arbeiten noch in Fabriken, Handwerk (hpts Männer), oder Einzelhandel und Kranken/Kinderbetreuung (hpts Frauen). Da sind die meisten auch garnicht in der Lage, jetzt mal schnell so einfach einen auf flotter Internet-Selbstständiger zu machen, zum Beispiel (weder von ihren praktischen Tätigkeiten/Fähigkeiten, noch von ihrer geistigen Verfassung, ehrlich gesagt). Ist auch garnichtmal abschätzig gemeint - eine Gesellschaft kann ja garnicht nur aus solchen smarten Yuppies bestehen, es wird ja immer noch Leute brauchen, die z.B. die Klo's reparieren und den Müll einsammeln. Also - bei all den Möglichkeiten die ja das Internet zweifellos für einige Leute bietet, wir reden trotzdem noch von einer nur kleinen Schicht Menschen, die in dieser "schönen neuen Welt" leben kann bzw sich praktisch überhaupt aussuchen kann ob sie nun brav ins Büro gehen oder lieber Digi-Made werden ;-)

    Sei's drum. Ich selbst kenne ja beides, am festen Arbeitsplatz hocken und auch das "freie" in-der-Welt-herum schuften (was sich, wenn die Aufträge mal ausfallen bzw die Kasse drückt, sich alles andere als "frei" anfühlt, viel schlimmer als der "9-to-5" Zwang). Das Projekt passives Einkommen hab ich ja auch gerade deshalb so gestartet, weil ich ehrlich zugegeben gesagt generell überhaupt nicht gern arbeite, sondern nur als Kapitalbeschaffung um mich dann lieber im Müßiggang meinen Hobbies widmen zu können ^^
    Im Grunde ist es ja auch insofern bums was/wie man's macht, solang die Grundsache (Einnahmen > Ausgaben, und den Überschuss zinseszinsmäßig angelegt) eingehalten wird. Wer das nicht beachtet und so kein Kapital aufbaut (bzw sich gar noch ver/überschuldet), der ist dann schlecht dran, egal ob selbstständig oder angestellt

    AntwortenLöschen
  3. Hallo Lars,

    vielen lieben Dank für deine Teilnahme an der Blogparade und die Perspektive Richtung Finanzen, die du hier stark eingebracht hast. Danke auch, dass du dein Dasein so gut geschildert hast.

    Die zentralen Fragen in dem Fall wohl: Wie viel ist mir welche Freiheit wert? Und wie viel Einkommen brauche ich und wie kann ich es mit meinen Mitteln erreichen? Richtig?

    Viele liebe Grüße
    Tanja

    AntwortenLöschen
  4. @Ric: Unternehmerisch tätig zu sein ist genau wie beim Investieren mit Risiken verbunden. Nicht jeder wird es schaffen als digitaler Nomade oder Online-Unternehmer erfolgreich zu sein.

    @Chris: Natürlich, nicht jeder kann oder will ein eigenes Business aufbauen. Jeder muss seine Entscheidung dafür selbst treffen, was er beruflich und in seiner Freizeit machen möchte.

    Aber die heutigen Möglichkeiten machen es deutlich einfacher als vor 15 Jahren, daher ist die Tür für viel mehr Menschen offen und das wird meiner Meinung nach in den nächsten Jahren auch viele bestehenden traditionellen (Büro-)Arbeitsplätze verändern.

    @Tanja: Vielen Dank für Deine Rückmeldung und gut zusammengefasst!

    AntwortenLöschen
  5. Klasse Thema, gibt schon ziemlich coole Partneprogamme, aber die meisen sind leide ohne Lifetime Provisionen. Meistens gibt es lifefime bei SEO Tools, Gambling, Datingseiten, Adult, digitalen Produkten, leide sehr selten bei Onlineshops. Auxmoney, Bon-Kredit fallen mi auch noch ein.

    AntwortenLöschen
  6. Hi Lars, die Kunst ist glaube ich, seine innere Stimme zu hören und dieser zu folgen. Menschen sind unterschiedlich - von ihren Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten. Auch glaube ich, dass man nicht ein Arbeitsleben nur einen Job ausfüllen kann, selbst wenn man wollte - die Zeiten sind sehr schnell lebig. Selbst wenn man für sich entschlossen hat unternehmerisch tätig zu sein, heißt das ja nicht zwangsläufig digitaler Normade zu werden. Viele Unternehmer haben auch eine soziale Heimatverbundene Seite und würden das kalte grausen bekommen, wenn sich sich nun ständig im Ausland aufhalten müssten. Es gibt so viele Schattierungen zwischen Weiß und grau. Die Frage ist wirklich - schafft man es seine Vorstellungen manipulationsfrei zu erkennen und umzusetzen. Wenn ja ist man dem Glück wohl schon auf der richtigen Spur.

    AntwortenLöschen
  7. Ich finde den Artikel in seinem Ansatz und von einer Aussage ganz gut, allerdings wird mir noch zu wenig auf die Schattenseiten des digitalen Nomadentums eingegangen.

    Diese sind nämlich vorhanden und mitunter sogar sehr präsent.

    AntwortenLöschen

Bitte kein Spam und beleidigende Äußerungen!