Freitag, 2. Januar 2015

5-jähriger Performance-Vergleich einiger globaler Dividenden-Fonds

Im früheren Artikel "Sechs globale Aktien-ETFs mit regelmäßiger Dividenden-Ausschüttung" fand unter dem Artikel eine Unterhaltung über einen aktiv gemanagten Fonds statt. Dadurch inspiriert habe ich mir einmal einige aktiv gemanagte globale Dividenden-Fonds und einen globalen ausschüttenden Aktien-Dividenden-ETF im Vergleich der letzten fünf Jahre angeschaut. Wir wollen in diesem Artikel nicht nur die konkrete Gesamt-Performance der letzten fünf Jahre vergleichen, sondern auch die Ausschüttungsrendite.

Ins Rennen gingen sechs aktiv gemanagte Fonds, ein ETF und die beiden bekanntesten Vergleichs-Indizes für den weltweiten Aktienmarkt. Bedingung war eine Historie, die mindestens bis Ende 2009 zurückreicht und das in den weltweiten Aktienmarkt investiert wird. Im Detail gibt es zwar Unterschiede bei der Zusammensetzung der einzelnen Portfolios, aber letztendlich versucht jeder Fonds eine besonders gute Rendite mit qualitativ hochwertigen Dividendentiteln oder aber Aktien mit hoher Ausschüttung zu erzielen.
Dieser kleine Vergleich erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Teilnehmer sind:

Vergleich einiger globaler Aktien-Fonds von 2010 bis 2014
(5 Jahre). JPM Global Dividend Fund (dunkelgrün), FT Global
HighDividend (blau), Schroder Intern. Sel. Fund Global
Dividend Maximiser (schwarz), DWS Top Dividende
(violett), M&G Global Dividend Fund (hellgrün),
DJE - Dividende & Substanz, iShares Stoxx Global Select
Dividend 100 (rot). Quelle. comdirect.de







Kommen wir als erstes zum Hauptvergleich der Gesamt-Rendite. Die Gesamt-Performance setzt sich aus Kursveränderung und Ertrag zusammen. Bei thesaurierenden Fonds ist die gesamte Performance einfach zu ermitteln, da die ausgeschütteten Dividendenerträge im Fonds bleiben.

Bei ausschüttenden Fonds oder ETFs muss man sich entweder den "Performance-Chart" anschauen oder lässt sich den Chart der Fondsgesellschaft in Euro anzeigen. Dies ist bei allen Teilnehmern geschehen. Dadurch ergab sich der Chartvergleich oben.

Um die Übersichtlichkeit nicht noch mehr zu beeinträchtigen habe ich die beiden Benchmarks MSCI World und MSCI ACWI weggelassen. In der weiter unten folgenden tabellarischen Übersicht sind beide jedoch enthalten.

Ergebnis
Lange Zeit hat M&G Global Dividend Fund 2013 und 2014 mit deutlichem Vorsprung geführt. Doch wurde er vom iShares Stoxx Global Select Dividend 100 Ende des Jahres 2014 noch abgefangen und sogar leicht überholt.
Das ist ein durchaus bemerkenswertes Ergebnis. Der ETF hatte nach fünf Jahren gegen 6 Fonds die Nase vorn. Aber auch er konnte sich nicht gegen die globale Benchmark für den Aktienmarkt (Industrienationen und Schwellenländer) durchsetzen. Immerhin gab es zwei Fonds, die fast 40 Prozent Rendite in fünf Jahren weniger erzielen konnten als der Vergleichsindex, durchaus ernüchternd.

Man muss allerdings einschränkend dazusagen, dass wir von 2011 abgesehen eine mehrjährige Aktien-Hausse hinter uns haben. Dividendentitel sind oft eher defensiv ausgerichtet und spielen ihre Vorteil eher in fallenden Marktphasen aus. Daran sieht man jedoch auch, ein Zeitraum von 5 Jahren ist quasi das Minimum als Vergleich. Eher sollte man - wenn möglich - auf noch längere Vergleichszeiträume zurückgreifen, damit sowohl richtige Aufwärts- als auch Abwärtsbewegungen mit enthalten sind.

Gesamt-Performance 5 Jahre
MSCI ACWI: +88,7 Prozent
1.) iShares Stoxx Global Select Dividend 100: +86,8 Prozent
2.) M&G Global Dividend Fund: +84,6 Prozent
MSCI World: +75,3 Prozent
3.) Schroder Int. Sel. Fund Global Div.: +71,0 Prozent
4.) DWS Top Dividende: +69,5 Prozent
5.) JPM Global Dividend Fund: +63,6 Prozent
6.) FT Global HighDividend: +49,5 Prozent
7.) DJE - Dividende & Substanz P (EUR) +46,0 Prozent

Dividendenrendite (2014)
1.) Schroder Int. Sel. Fund Global Div.: 8,3 Prozent
2.) iShares Stoxx Global Select Dividend 100: 3,7 Prozent
3.) DWS Top Dividende: 3,0 Prozent
4.) JPM Global Dividend Fund: 2,5 Prozent
5.) FT Global HighDividend: 1,8 Prozent
6./7.) M&G Global Dividend Fund: 0 Prozent
6./7.) DJE - Dividende & Substanz: 0 Prozent

Jährliche Gebühren
1.) iShares Stoxx Global Select Dividend 100: 0,46 Prozent
2.) FT Global HighDividend: 1,32 Prozent
3.) DWS Top Dividende: 1,45 Prozent
4.) DJE - Dividende & Substanz: 1,84 Prozent
5.) JPM Global Dividend Fund: 1,90 Prozent
6.) M&G Global Dividend Fund: 1,91 Prozent
7.) Schroder Int. Sel. Fund Global Div.: 1,95 Prozent

Der Fondsmanager des M&G Global Dividend Fund hat mutmaßlich über die letzten fünf Jahre die beste Arbeit abgeliefert. Aber die fast 1,5 Prozent höheren Kosten im Vergleich zum iShares-ETF haben wohl den Ausschlag für den zweiten Platz bei der Gesamt-Performance gegeben. Der Fonds wäre ohne Gebühren sogar vor dem MSCI ACWI gelandet. Qualität hat natürlich seinen Preis, aber wenn der Preis zu hoch ist, befindet sich letztendlich jemand anderer auf Platz 1.

Der günstigste ETF auf den MSCI ACWI, den ich bislang gefunden habe, kostet 0,4 Prozent jährliche Gebühren (siehe auch weiter unten). Das heißt diese globale Aktien-Benchmark und der iShares-ETF wären letztendlich gleichauf gewesen.

Blickt man lediglich auf die Höhe der Ausschüttungsrendite, dann hat eindeutig der Schroder International Selection Fund Global Dividend Maximiser A die Nase mit deutlichem Vorsprung vorne. An 8 Prozent und mehr kommt keiner heran. Wem die Gesamt-Performance nicht so wichtig ist, sondern gerne hohe Ausschüttungen bezieht (zum Beispiel ein Ruheständler oder Privatier, die von den Dividenden-Einkünften leben), ist dieser Fonds eine mögliche Alternative, trotz des hohen Preises. Ohne diese hohe Gebühr würde er immerhin den MSCI World übertrumpfen.

Für einen ausschüttenden Dividenden-Fonds finde ich eine Ausschüttungsrendite von 2,5 Prozent und weniger aber nicht gerade erstrebenswert, wie von zwei Teilnehmern angeboten wird. Das entspricht etwa schon der Dividendenrendite von ganz normalen Aktien-Indizes.

Vielleicht sagt jetzt jemand von Ihnen "Ja, das ist alles schön und gut, aber die beste Performance erzielte die Benchmark MSCI ACWI. Wie kann ich diese denn in mein Depot holen?"
Zwei ETFs, die den MSCI ACWI abbilden, hatte ich im Artikel "SPDR senkt Gebühren" genannt. Wer wenig Wert auf ausschüttenden Investments legt, der hat mit einem MSCI ACWI-ETF den Großteil des Aktienmarktes bereits im Depot. Auf der Seite "Weltdepot" hatten wir gesehen wie man mit drei ETFs praktisch den kompletten Aktienmarkt abdecken kann, inklusive der kleineren Unternehmen (sogenannte Smallcaps).

Fazit
Wir haben eigentlich drei Sieger. Einen für die höchste Ausschüttungsrendite (Schroder International Selection Fund Global Dividend Maximiser), einen für den langfristigen Vermögensaufbau (MSCI ACWI) und einen, der beides kombiniert (iShares Stoxx Global Select Dividend 100).

Zum Weiterlesen:

Kommentare:

  1. Wieder ein sehr gelungener Artikel. Der Schroder wurde vor geraumer Zeit auch in Focus Money vorgestellt. Da hatte ich schon überlegt, ihn zu kaufen. Nach diesem Artikel werde ich mein Depot mit dem Schroder´s ergänzen.

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  2. Die vergleichsweise doch recht hohe Yield beim Schroders kommt allerdings, das sollte man dazu noch erwähnen, durch den Einsatz von Optionsstrategien zustande.
    http://www.schroders.com/getfunddocument?oid=1.9.159136
    Das macht den Vergleich mit anderen, "traditionellen" Dividendenfonds etwas unfair, denn vom reinen Aktienportfolio her hat er ansonsten auch nur die selben altbekannten Unternehmen im Portfolio mit einer Grundyield von ca 3 %.

    (Da drängt sich natürlich die vllt naive Frage auf, warum die anderen Fonds diesen Booster nicht auch einfach benutzen ?)

    Alles in allem bestätigt der Artikel auch wieder die vertretene Meinung (die ich teile) dass es keinen signifikanten Mehrwert und Nutzen von klassischen Fonds gegenüber ETFs gibt.
    In Bullenmärkten tut die Mehrheit den Index nicht outperformen und in Bärenmärkten bieten sie auch keine relevante Absicherung (wie du in einem anderen Artikel schonmal vorgestellt hast, sind die meisten Fonds in den letzten Krisen ja genauso abgestürzt). Klar, ein paar wenige haben hier und da mal die Nase vorn, aber das wechselt öfters und auf lange Sicht (Jahrzehnte) fährt man als privater Kleinanleger besser, einfach auf einen großen, kostengünstigen Index zu setzen.

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  3. Leider haben solche Performancevergleiche in Zeiten langer Hauusen immer nur begrenzte Aussagekraft und vermitteln ein voellig verzerrtes Bid. Bevor man die Ueberlegenheit globaler ETFs gegenueber aktiven Fonds so vehement vertritt, sollte man lieber auch mal das Verhalten beider Kategorien in starken Baissezeiten heranziehen.

    Nehmt statt des Ishares Global Dividend einfach den DB X-Trackers Global Dividend, der in den letzten 5-Jahren nahezu parallel zum Ishares lief. Den DBx Global Dividend gab es allerdings schon zu Zeiten der 2007er Finanzkrise und so kann man ihn sehr schoen mit aktiven Fonds aus dieser Zeit vergleichen.

    Ich nehme zum Vergleich mal den Carmignac Investissiment, den Flossbach Global Equity und den DWS TOP Dividende.Es koennten aber auch genauso gut ein paar andere aktive Fonds sein.

    DBxtrackers Global Dividend (blau)
    Carmignac Investissiment (schwarz)
    DWS Top Dividende (gruen)
    Flossbach Global Equity(rot)
    Der Chart ist ein Performancechart und beruecksicht Dividenden
    (Sollte das Einfuegen eines Bildes oder eines URL-Links hier nicht funktionieren, einfach den link per copy und paste in die Adresszeile des Browsers kopieren)

    [img]http://www.tibesti-online.de/Sonstiges/Vg.jpg[/img]

    [url]http://www.tibesti-online.de/Sonstiges/Vg.jpg[/url]

    Fazit:

    Der Vergleich faellt fuer den passiven ETF ernuechternd aus.
    Denn leider rauscht er waehrend der Finanzkrise 2007 voll invesiert logischerweise immer voll mit in den Keller, waehrend aktive Fonds immerhin die Chance haben, aktiv gegenzusteuern. Und man tue doch nicht so, als ob es die Guten aktiven Fonds nicht gaebe, bloss weil eine Vielzahl ihren Kollegen keine gute Perfomance hinkriegen.
    Als Fazit gilt fuer mich: Der vom Autor angefuehrte Vergleich ueberzeugt mich in seiner Argumentation ueberhaupt nicht. Und das es keinen signifikanten Mehrwert von aktiven Fonds gegenueber passiven ETFs gaebe, ist schlicht ein immer wieder gern hervorgezaubertes Ammenmaerchen, was leider so nicht stimmt.

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    1. Vielen Dank für den Alternativ-Vergleich.
      Bleiben wir jedoch zunächst beim Vergleich der letzten 5 Jahre. Ich habe ihn deshalb so gewählt, weil zum einen bereits viele Investments diesen Zeitraum abdecken und zum anderen dieser Zeitraum das absolute Minimum darstellt, in dem man überhaupt in Aktien investieren sollte.

      Die von Ihnen genannten Fonds kamen in diesem Zeitraum auf folgende Performance:
      Flossbach von Storch - Global Equity F: 65%
      Carmignac Investissement A: 43%
      Beide würden in diesem Vergleich in diesem Zeitraum nicht die vorderen Plätze belegen. Insofern habe ich trotz der begrenzten Auswahl dennoch versucht auch gut performende Fonds auszuwählen.

      Wie Sie dem Artikel entnehmen konnten habe ich zwei Fonds sogar explizit positiv hervorgehoben und darauf hingewiesen, dass in diesem 5 Jahreszeitraum Phasen mit Abwärtstrends weitgehend fehlten. Wobei immerhin die heftige Korrektur von 2011 mit enthalten ist.

      Persönlich ist es mir relativ gleichgültig, ob aktiv gemanagte Fonds oder ETFs für Anleger das bessere Ergebnis liefern. Aber in diesem hier durchgeführten Vergleich machten etliche Fonds keine gute Figur, dazu zählen auch Ihre beiden genannten Beispiele.

      Auch zukünftig werde ich hier derartige Vergleiche über 5 und mehr Jahre durchführen - irgendwann sind wir dann bei 10 Jahren - und in den kommenden 5 Jahren wird bestimmt auch ein Bärenmarkt dabei gewesen sein.

      Natürlich weiß heute niemand, ob beim nächsten Bärenmarkt die aktiven Fonds den am meisten abgestraften Sektor (in der Finanzkrise waren Banken in ETFs recht hoch gewichtet) rechtzeitig reduzieren können. Wir werden es sehen und - unter anderem hier - auswerten.

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  4. @Anonym (3:16 Uhr):

    Der Schroder-Fonds muss schlicht und einfach zur eigenen Strategie passen. Wenn es um eine Income-Strategie mit höhen Ausschüttungen geht, dann reicht es eben nicht auf "einen großen, kostengünstigen Index" zu setzen.

    Der "signifikante Mehrwert und Nutzen" wurde doch im Artikel oben klar herausgestellt - warum erkennst du den nicht? Es geht um eine sehr hohe Ausschüttung. Neben den verschiedenen Schroder-Maximiser-Fonds macht das u.a. auch der Pioneer European Target Income so und zahlt so um die 7%.

    Es geht hier natürlich nicht darum, einen Index zu kopieren - dafür gibt es nun wirklich genug andere Produkte.

    Ich finde es jedenfalls schön, dass meine gut 300.000 Euro im Depot nicht nur "virtuell" sind, sondern mir monatlich ca. 2.000 ganz reale Euro Ausschüttung spendieren. Im Moment wird das meiste zwar noch in meine Fonds reinvestiert, aber ich kann das jederzeit ändern und notfalls von heute auf morgen von den Ausschüttungen leben.

    Gruß
    Joachim

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  5. Hallo Joachim,

    Mit deinem Depot einen Netto Ausschüttungsrendite von 8% zu erwirtschaften ist nicht schlecht!!

    Welche Titel hast du hier in deinem Depot um diesen Durchschnitt zu erreichen?

    Lg
    Roland

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  6. Mir ist aufgefallen, dass der Ishares Stoxx Global Select Dividend 100 mit einem großen Teil in Seadrill investiert ist (bzw. war).
    Da Seadrill meines Wissens nach aktuell keine Dividende mehr ausschüttend, müsste dieser Wert ausgetauscht werden, was sicher Performance kostet.

    Das ein passiver ETF in der Krise mehr Verlust einfährt, dürfte kein Problem darstellen, da kein gescheiter Mensch in der Krise verkaufen dürfte. Hier wäre der Einstieg sogar noch interessanter. Der Vorteil der niedrigeren Gebühren überwiegt.

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  7. Ich knuepfe noch einmal an meinem kritischen Beitrag vom 3. Januar 2015 um 23:08 an.

    Zwei hier immer wieder vertretene Thesen lauten:
    a) Passiv schlaegt aktiv
    b) Dividenenstrategie ist allen anderen ueberlegen

    Machen wir wieder einen Vergleich, der die 2007/08-Krise mit einbezieht. Ich nehme hierzu
    - den Ishares Stoxx Europe Select Dividend 30 (passiv, Dividdende); im Bild schwarz
    - den Schroder European Dividend Maximizer (Aktiv, Dividende);im Bild gruen
    - den Threadneedle European Select (aktiv, ohne Focus auf Dividende; thesaurierend); im Bild blau; letzteren nehm ich deshalb, weil er schon eine lange Historie mit einer konstant guten Performance ueber die gesamte Laufzeit hat

    http://www.tibesti-online.de/Sonstiges/Vg1.jpg

    Der Chart ist ein Performancechart incusive Dividenden.

    Das Ergebnis:
    Der Ishares hat auch 7 Jahre nach der Finanzkrise sein Ausgangsniveau wie vor der Krise nicht erreicht; haette man die Dividenden nicht reinvestiert, sondern verfruehstueckt, waere man in der Performance noch deutlicher zurueck.

    - Der Schroder schafft mit Reinvestierung der Dividenden immerhin eine schwarze Null seit 2007. Aber auch hier gilt: Bei Verfruehstuecken der Dividende laege der Fond unter seinem Ausgangsniveau.

    Der aktiv gemanagte Threadneedle, der automatisch seine Ertraege thesauriert, laege mit 45% ueber seinem 2007er Niveau und schlaegt die beiden Konkurrenten bei weitem.

    Mein Fazit: Es st kein Naturgesetz, dass die passive sowie die Dividdendenstrategie das Nonplusunltra der Geldanlage ist. Und: Selbs bei Reinvestition der Dividenden ist ein Kapitalerhalt auch auf laengere Zeitraeume betrachtet nicht gewaehrleistet.

    tibesti

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    1. Es lassen sich im Nachhinein immer Fonds finden, die besser als ihre Benchmark abschneiden. Diverse Untersuchungen haben auch nicht gezeigt, dass ETFs sämtliche aktiven Fonds outperformen, sondern die meisten Fonds.

      Die interessante Frage ist doch wie man als Anleger 5 bis 10 Jahre vorher einen Fonds erwischen kann, der seine jeweilige Benchmark übertrifft. Solange diese Frage nicht hinreichend genug beantwortet werden kann, greift man lieber zu einem ETF, der nach 5 bis 10 Jahren zumindest besser als die Mehrheit der Vergleichs-Fonds ist. Selbst wenn es anschließend einige Fonds gibt, die letztendlich erfolgreicher waren.

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  8. Nachtrag:

    Ein weiterer Aspekt, den ich anmerken moechte: In einem Vorgaengerbeitrag steht der Satz:
    "Das ein passiver ETF in der Krise mehr Verlust einfährt, dürfte kein Problem darstellen, da kein gescheiter Mensch in der Krise verkaufen dürfte."

    Muss ich daraus jetzt im Umkehrschluss folgern, dass in allen Krisen nur die dummen Menschen ihre Wertpapiere in Panik raushauen ? Ueberwiegen in der Krise also nur dumme Menschen, weil die Mehrheit der Anleger naemlich so handelt ?

    Ein kluger Mensch hat vor kurzem geschrieben:
    "Kommen wir nun aber zu dem wichtigen Wort "theoretisch". Denn die langfristige Buy-and-hold-Strategie funktioniert für Otto Normalanleger nur dann, wenn er wirklich durch dick und dünn dabei bleiben würde. Genau das passiert aber fast nie! Theoretisch ist das alles immer ganz einfach, aber wer noch eine Erinnerung daran hat, wie sich das alles im 4. Quartal 2008 angefühlt hat, weiss was ich meine. Der mediale Druck war immens. Alles schien zusammen zu brechen und tiefer ging an der Börse immer. "Otto Normalanleger" mit der Strategie einfach dabei zu bleiben, hat dann ganz lange durchgehalten aber irgendwann wurde der Druck zu gross und nachdem sich 50% der angesparten Alterversorgung in Luft aufgelöst hatte, hat er dann doch entnervt verkauft - wahrscheinlich Anfang 2009 auf dem Tiefpunkt. So ist das immer bei den grossen Einbrüchen. Theoretisch ist "Buy and Hold" immer ganz einfach. Praktisch aber brutal schwierig, ausser man zieht sich in eine Holzhütte im Wald zurück, ohne Internet-Zugang und ohne Zeitung. Das Verrückte dabei ist, um so eine Phase mit "Buy and Hold" durchzustehen, braucht es einen erfahrenen Anleger, der so etwas schon erlebt hat. Es braucht also einen börsengestählten Geist, der ein Gefühl für Marktschwingungen hat. Denn erst aus der Erkenntnis dieser Mechanismen, erwächst das Selbstbewusstsein und die Ruhe, solche Phasen durchzustehen. Ein Anfänger hat gar keine Chance, er wird immer im falschen Moment in Panik geraten und das Falsche tun. Heisst mit anderen Worten, wer Buy-and-Hold nicht mit einem monetären Pipifax, sondern mit seiner für das weitere Leben eminent wichtigen Alterssicherung!!! durchstehen will, muss entweder die Aussenwelt komplett aussperren können oder er muss viel Wissen zu den Märkten aufgesammelt haben, Ohne die Sicherheit, die aus dem Wissen kommt, wird der durchschnittliche Anleger genau am Tiefpunkt die Nerven verlieren - das ist die zwangsläufige Folge der Reflexivität der Märkte." (Quelle: www.Mr-Market.de)

    Jeder, der noch nicht durch etliche Krisen gegangen ist (ich war seit 1987 bei allen Krisen dabei), soll sich wirklich ernsthaft die Fragen stellen:
    - Wie reagiere ich.wenn meine Geldanlagen auf einmal 50% unter Wasser sind ?
    - Wie gehe ich mit dem medialen Umfeld um, das nun begleitend die Welt in den duestersten Farben schildert ?
    - Wie reagiere ich, wenn meine ach so schoen aufgebaute Dividendenstrategie auf einmal Risse bekommt, weil etliche der von mir gehaltenen Firmen auf einmal Dividenden kuerzen oder gar ganz ausfallen lassen ?
    - Habe ich wirklich den Mut, im Umfeld eines ernsten Crashs frisches Geld in mein arg geschrumpftes Depot nachzuschiessen oder werde ich ich nicht eher dem uns angeborenen Fluchtinstinkt folgen und letztendlich doch verkaufen, weil ich psychisch die taeglich groesser werdenden Verluste nicht mehr ertrage und endlich mal wieder ruhig schlafen will ?

    tibesti

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  9. Hallo Tibesti,

    Du hast natürlich recht. Man muss so eine Krise psychisch aushalten können. Deshalb sollte man sich vor dem Einstieg eine Strategie erarbeiten. Wenn ich eine Dividendenstrategie fahre, dann dürften mir Crashs keine Sorgenfalten bereiten, da die meisten Dividendenaristokraten auch in der Krise ihre Dividenden weitergezahlt haben.
    Wenn Unternehmen Ihre Dividenden streichen oder kürzen, gehören diese Titel nicht mehr in ein Dividendendepot. Es wäre also ander Zeit den Titel in Frage zu stellen. Seadrill wäre so ein Beispiel.

    Welche Strategie man auch fährt. Für die optimale Wertentwicklung ist der richtige Einstiegs- und Ausstiegspunkt wichtig. Wie sich die Märkte entwickeln, weiß niemand. Daher ist es so schwer die richtigen Punkte zu erwischen. Man kann also nur mit Charttechnik versuchen, den richtigen Zeitpunkt zu ermitteln.

    Von den Medien darf man sich nicht verrückt machen, denn die Nachrichten schlagen schnell von euphorisch auf Weltuntergang um und umgekehrt.

    Wer Vertrauen in den Markt hat, investiert nach einem Tief. Weshalb nach einem Tief? Das sich die Märkte in Trends bewegen, versuche ich die Trendumkehr abzuwarten und dann zu investieren. Ich bevorzuge jedoch Aktien, anstatt Fonds.

    Aktive Fonds (Fondsmanager) können auch keine Wunder bewirken, wenn die Masse der Anteilsinhaber in einem Tief ihr Kapital abziehen und in einem Hoch kaufen wollen.
    Durch die hohen Gebühren sind Fondsmanager gezwungen, den Markt zu schlagen. Dies gelingt aber selten und so ist man mit günstigeren passiven Fonds (Etf) besser bedient. Günstiger ist nur noch die Anlage in einzelne Aktientitel, aber dies setzt genügend Cash und Zeit für die richtige Diversifikation voraus.

    Für welchen Weg man sich auch entscheidet, es ist besser in Wertpapiere investiert zu sein, als sein Geld auf einem Sparbuch versauern zu lassen. Wenn aus dem derzeitigen deflationären Umfeld eine Inflation wird, werden Sparer doppelt enteignet. Durch niedrige Zinsen und Inflation.

    Vg Torsten




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  10. @tibesti:

    Ein ausländischer Thesaurierer? Würde ich nicht mal mit der Kneifzange anfassen.

    Dein Vergleich eines Income-Produkts mit einem Thesaurierer ist einfach sinnlos. Die Zielsetzung ist komplett anders.

    Ein Income-Fonds soll regelmäßige Ausschüttungen liefern. Für andere Ziele, z.B. die bestmögliche Performance gibt es endlos viele andere Produkte.

    Deine Ausführungen zum teilweise schwachen Abschneiden passiver Produkte finde ich aber sehr aufschlussreich. Wird hier doch mal dem allgemeinen, oft anstrengenden ETF-Mainstream widersprochen.

    Gruß
    Joachim

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  11. Gibt es bei dem Schroder-Fond´s steuerliche Besonderheiten zu beachten? Besten Dank vorab!

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  12. Hallo,
    Ich glaube auch wie Tibesti, dass das reine buy-and-hold von ETFs schon auch gravierende Nachteile hat. Er (Sie?) zeigt es in den Charts sehr schön, denn mit ETFs ist man auch in extremen Crash-Phasen (2008) voll investiert. Ein Fonds-Manager zieht irgendwann die Reißleine und begrenzt die VErluste, und steigt später -billiger- wieder ein (zumindest in der Theorie). Vor allem bei kräftigen Börsen-Beben zeigt sich hier schon der Vorteil eines guten Managements. In "normalen" Zeiten ist der ETF mit seinen niedrigeren Kosten dem gemanagten Fonds aber wirklich meist überlegen. Kann ich als Privatanleger ein solches Management selber durchführen, und von beidem profitieren (d.h. über ETFs günstige Gebühren & Schutz gegen extreme Crashs)? Tja, das ist die Frage....

    Übrigens gebe ich der Tendenz hier im Blog: "Dividendenstrategie ist die Beste, und am allerbesten per ETF" tendenziell durchaus recht, auch wenn ich persönlich andere Strategien durchaus sehr wichtig finde und mit berücksichtige, so z.B. Trendfolge-Strategien für Ein- und Ausstiege ("Reißleine") und Einkäufe möglichst antizyklisch über einige Monate gestreut durchführen.

    Für jemanden, der sich nicht um Börsengeschehen kümmern mag, ist ein gemanagter Fonds aber vielleicht wirklich besser. Und wer nicht primär am Aufbau eines Vermögens, sondern v.a. an regelmäßigen Auszahlungen interessiert ist, kann sich einfach ein paar zuverlässige "hochprozenter" ins Depot legen und dann weitestgehend abschalten. Denn der Kurswert der Anlage ist dann ja wirklich sekundär, solange die Auszahlung stimmt.

    Beste Grüße,
    Micha

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  13. hallo, interessanter artikel, wie kann ich genau die selbe analyse über einen zeitraum von 10 jahren mindestens durchführen (lars, du schlägst es ja selber vor, aber tut es leider hier nicht). danke! chris

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  14. Hallo,

    ich habe mir den Pioneer European Equity Target Income Fund ins Depot geholt. Mal sehen ob er wie versprochen die 7% schafft.

    Gruß
    Oliver

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  15. Hallo,

    ich habe seit ein paar Jahren eine Sparplan auf zwei Fonds von Schroders laufen und bin damit sehr zufrieden. Da gibts alle drei Monate eine Ausschüttung von 2 %. In der Mischung mit ETF aus Anleihen, Asien, Nordamerika kommt da eine gute Ausschüttungsrendite zusammen.

    Gruß
    Frank

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  16. kann es sein, dass ich den schroder fond bei der DAB bank nicht handeln kann? danke

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    1. Doch bei der DAB:

      SCHRODER ISF GLOBAL DIVIDEND MAXIMISER A DIS.

      ISIN: LU0306807586

      Ausgabeaufschlag regulär: 5,26%
      Discount DAB: mind. 50,00%
      Ausgabeaufschlag DAB: max. 2,63%
      Mindestanlage: 1.000,00 EUR
      Sparplanfähig: Nein
      Verwaltungsvergütung: 1,50%
      Depotbankvergütung: 0,00%
      Total Expense Ratio: 2,03%
      Ertragsverwendung: Ausschüttend

      Gruß

      vdb

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    2. Den Sparplan habe ich über eine Fondsvermittler laufen. Reduzierung Ausgabeaufschlag bei 100 %. Zahle dafür zwar 1 x jährlich eine kleine Depogebühr, aber das kommt mich deutlich günsteiger als die Fonds mit Ausgabeaufschlag zu erwerben.

      Gruß
      Frank

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  17. danke! interessanter artikel - lars, könntest du vielleicht nach den vielen aufschreien hier einen längeren zeitraum wählen? danke

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  18. da es mir gerade in den fingern juckt, in welchem zeitraum würdet ihr 60k€ anlegen, damit ich nicht alles auf einmal verpulwer bei höchsständen (versuchung seeeehr hoch leider). daher wende ich mich an euch, um zu verstehen, wie ihr so einen betrag vernünftigerweise anlegen würdet. danke!

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    1. Wenn du intervallisch in Raten investieren willst, bieten sich 1000€ pro Monat gut an. Bei 60k dauert das also 5 Jahre lang, da werden also auch mal tiefere Kurse als jetzt dabeisein. Wer sich zutraut gleich den Zeitpunkt des nächsten Crashs schon zu wissen, der wird logischerweise eh lieber Cash halten, dann muss man aber auch wissen wann es wieder Zeit für den Wiedereinstieg ist. Die meisten Leute sind aber für solche Timingversuche zu übermütig oder überängstlich, wer sich daran nicht versuchen will bleibt einfach lieber dabei ruhig in Raten zu investieren, da kriegt man auf lange Sicht(!) schon einen vernünftigen Preis raus.

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    2. danke für die antwort! gibt es andere ratschläge?

      einen 5 Jahres Zeitraum finde ich doch schon arg lang. Wenn ich überlege, wie hoch die Opportunitätskosten sind, wenn ich das Geld über 5 Jahre nicht angelegt weiss..

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    3. Die oben vorgeschlagene Variante ist die am sicherste, da man dabei am wenigsten am teuersten kauft.
      Da ich jedoch deinen Einwand nachvollziehen kann, ist vielleicht folgende Variante was für dich:
      10t€ jetzt sofort investieren (z.B. am 16.März)
      25t€ via 500€ Monatssparplan investieren
      15t€ als Investreserve halten und jedes man wenn du denkst ok jetzt ist der Markt total gefallen (wie letzten Oktober z.B.) 5t€ investieren.
      Diese Variante ist zwar Risikoreicher, da man wahrscheinlich den falschen Zeitpunkt erwischt, streut das Risiko trotzdem ein wenig.

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    4. danke, das klingt nacht einer verteilung, mit der ich leben kann:
      - 20% jetzt investieren
      - 50% über 4 jahre verteilen
      - 30% als investreserve

      würde ggf. die investreserve mindern auf 15-20%, so dass die monatliche sparsumme hochgeht.

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    5. was mache ich, wenn ich ETFs im Portfolio habe, die nicht als Sparplan handelbar sind? kann man den Kauf nicht automatisieren?

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    6. Die muss man dann halt ganz normal "manuell" regelmäßig ordern. Da muss man halt auch auf die Stückelung achten, je geringer die Summen umso mehr knabbern die Gebühren. Bei den Sparplänen lohnt es sich sowieso immer mit dem spitzen Bleistift nachzurechnen und die verschiedenen Angebote der Broker zu vergleichen. Zu verschenken haben die ja auch nix und bei vielen Aktionen geht es hpts darum die Kunden an bestimmte Produkte zu binden.

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  19. Es gab einige Anfragen zu längeren Vergleichszeiträumen. Wie angekündigt, werde ich derartige Vergleiche von Zeit zu Zeit wiederholen. Damit werden die Zeiträume dann automatisch länger als 5 Jahre.

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  20. Antworten
    1. Ich denke mal es wird wohl bald wieder ein aktualisiertes Update des Vergleichs geben. :-)

      Dabei sollte man aber lieber auch Gesamt-Kategorie Daten wie von Morningstar etc. benutzen (oder zumindest mit darauf verweisen), weil das aussagekräftiger ist als das Herauspicken von Einzelbeispielen - da ist halt immer die "Gefahr", sich die Beispiele so zurechtzulegen wie man es halt grad fürs Ergebnis braucht (wer beweisen will, wie schlecht Fonds doch sind, nimmt halt einige der vielen, die ihre Benchmark unterperformten, genauso wie man auch beweisen kann wie besser Fonds doch sind, wenn man nur immer die paar wenigen nimmt, die ihre Benchmark outperformt hatten). Oder wenn man schon Einzelprodukte vergleicht, sollten die statt relativ willkürlich lieber wenigstens nach irgendwelchen relevanten Kriterien ausgewählt werden (zB. die paar Fonds mit den höchsten Anlagevolumen, also quasi die "beliebtesten")

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    2. Achso Chris, Du hast schon einen Artikel halbfertig in der Schublade? ;-)

      Aber im Ernst, danke für die Erinnerung.
      Der Einwand von Chris ist einerseits berechtigt, andererseits kann ich jetzt nach drei Jahren nicht plötzlich andere Fonds nehmen. Zum Vergleich aktive Fonds und ihre Benchmark gibt es ja bereits den Artikel
      "Langjähriger Vergleich Aktienfonds zum jeweiligen Vergleichsindex"

      Das Thema ist jetzt wieder bei mir auf der ToDo.

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    3. Einen ganzen Artikel würde das vielleicht jetzt noch nicht sofort rechtfertigen können, aber man kann sich ja mal für die nächste Aktualisierung des Fondsvergleichs-Artikels vormerken, zusätzlich zu den Einzelprodukten auch noch den Überblick über die Gesamtkategorie-Renditen von Morningstar mitzugeben, so wie ich das in den Vergleichsartikeln machte.

      Wenn ich aktuell bei Morningstar reinschau, ergibt sich zum Beispiel folgendes Bild-

      Rendite der Kategorie "Aktienfonds weltweit, dividendenorientiert":
      (1j) = 23,85 %
      (3j) = 12,35 %
      (5j) = 11,69 %

      Morningstar benutzt als Benchmark für diese Kategorie den MSCI World High Dividend Yield NR USD. Dessen Renditen sind:
      (1j) = 25,13 %
      (3j) = 13,50 %
      (5j) = 13,03 %

      Die Mehrheit der Aktienfonds bleibt also hinter dem Index zurück. Natürlich gibt es immer einige Ausreißer, deswegen schauen wir uns einfach mal das Verteilungsverhältnis an, um zu sehen wie hoch unsere Chance wäre, einen davon zu erwischen. Dazu nehme ich mal nur die 5j-Renditen, da längere Zeiträume aussagekräftiger sind.

      Im Morningstar Fundscreener werden gerade 202 Fonds der Kategorie "Aktien weltweit dividendenorientiert" angezeigt, die auch überhaupt eine Historie länger als 5j haben. Nur 28 Fonds davon hatten eine minimal höhere 5j-Rendite als der Benchmark, d.h. 194 Fonds (oder 86 Prozent) haben ihren Benchmark mehr oder weniger unterperformt (darunter viele eben auch stärker als die Guten outperformt hatten, es gibt also viel mehr Varianz auf der Downside).
      Natürlich müsste man noch, wenn man das wirklich "richtig" untersuchen will, die vielen identischen Fonds-tranchen der Anbieter etwas bereinigen, die Grundtendenz bleibt aber dieselbe.

      Achja, und wer statt des von Morningstar ausgewählten Benchmark-Index lieber ein ETF-Produkt als Vergleich haben will, hier noch mal die aktuellen Renditen für den beliebten iShares Stoxx Global Select Dividend 100:
      (1j) = 27,58 %
      (3j) = 13,88 %
      (5j) = 12,16 %

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  21. Wir koennen uns ja zusammentun und gemeinsam was ausarbeiten

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