Donnerstag, 17. Dezember 2015

Zehn Fehler, die Menschen daran hindern erfolgreich zu sein

In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester lasse ich oft nochmal das zurückliegende Jahr Revue passieren. Dabei reflektiere ich, was ist insgesamt gut gelaufen und was kann ich vielleicht anders oder besser machen. Generell ist die Zeit zwischen den Jahren auch gut geeignet, sich selbst die Frage zu stellen, wo man hin möchte, und was sind die nächsten Schritte dorthin?

In diesem Artikel möchte ich zehn Fehler nennen, die Menschen daran hindern erfolgreich zu sein. Alle genannten Punkte kann ich entweder aus früheren Zeiten von mir selbst bestätigen oder es sind meine Erfahrungen, die ich immer wieder in Gesprächen mit anderen Menschen mache. Erfolg bedeutet dabei nicht immer zwingend, dass materielle Dinge im Vordergrund stehen. Sondern wer damit glücklich ist, was er derzeit im Leben macht, der ist ein erfolgreicher Mensch.

1.) Negative Ereignisse nicht abzuschließen

Es gibt immer Ereignisse, die uns ärgern - das passierte jedem. Ärger versetzt den Körper in eine Stresssituation, die kurzzeitig eine Gefahr signalisiert. Aber die einen tragen den Groll anschließend lange Zeit mit sich herum und stressen sich auf diese Weise wiederkehrend selbst. Untersuchungen haben ergeben, dass beibehaltener Stress Komponenten für hohen Blutdruck und Herzerkrankungen sind. Erfolgreiche Menschen lernen nach Phasen des Ärgers loszulassen und mit dem Ereignis abzuschließen. Als Folge haben sie nicht nur den Kopf für konstruktive Aktivitäten frei, sondern schonen zusätzlich noch ihre Gesundheit.


2.) Immer dasselbe tun, aber bessere Ergebnisse erwarten

Bereits Albert Einstein zeigte sich verwundert darüber, warum manche ein anderes Ergebnis erwarten, wenn sie etwas immer wieder auf dieselbe Art und Weise tun. Um ein anderes, positives Resultat zu erzielen, muss auch ein anderer Ansatz gewählt werden. Wer für sich selbst bessere Bedingungen, ein besseres Leben schaffen will, muss zuerst an sich selbst arbeiten und sich weiterentwickeln. Ohne dass etwas Neues gelernt oder ein weiterer Lösungsansatz ausprobiert wird, unternimmt man weiterhin wieder dasselbe wie früher.

3.) Die Perfektion anzustreben

Es gibt Perfektionisten, die fast nie zufrieden sind, weil es im Detail immer noch etwas zu verbessern gibt. Dadurch fühlt man sich häufig zwangsläufig als Versager, denn letztendlich wird jemand nie fertig, der versucht sämtliche Details zu erledigen. Das prominente Pareto-Prinzip, auch als 80:20-Prinzip bekannt, besagt, dass 80 Prozent des Ergebnisses in 20 Prozent der Zeit fertig ist. Für die übrigen 20 Prozent benötigt man jedoch 80 Prozent der Zeit. Deshalb ist der Perfektionist darüber unzufrieden, was er letztendlich nicht geschafft hat oder er hätte besser machen können, als sich über das Erreichte zu freuen.

4.) Probleme zu wälzen, anstatt über Lösungen nachzudenken

Es gibt Leute, die fokussieren sich auf ein oder mehrere Probleme und gehen deshalb nicht weiter. Das Problem ist derart groß, dass man sich damit abfindet dieses nicht beseitigen zu können. Der Fokus auf ein großes Problem erzeugt eine Menge negativer Energie. Für erfolgreiche Menschen ist es keine Frage, ob, sondern wie sie dieses Hindernis überwinden. Sie suchen fokussiert nach Lösungen.

5.) Das große Bild aus den Augen zu verlieren

Wer hart arbeitet, muss aufpassen, nicht das große Bild aus den Augen zu verlieren. Mit dem großen Bild ist der Weg gemeint, wo jemand hingehen möchte. Dadurch ist notwendig zu überprüfen, ob die anstrengenden Tätigkeiten auch wirklich dazu führen, weiterzukommen. Wer sich zu sehr auf kleinere Details konzentriert, dabei das große Ganze aus dem Blick verliert, wird früher oder später irgendwo steckenbleiben.

6.) Nicht seine Hausaufgaben zu erledigen

Es gibt Ereignisse im Leben, die wegbereitend für wichtige Entscheidungen sein können. Hier gilt es sich im Vorfeld gut darauf einzustellen. Denn sonst wird man die Chancen, die einem das Leben bietet, nicht nutzen können. Dazu gehört zum Beispiel schlecht vorbereitet in wichtige Meetings zu gehen. Oder wer weiß, dass es nur wenige Gelegenheiten gibt und diese dann vorbeiziehen lassen muss, weil er nicht auf solch seltene Ereignisse hingearbeitet hat. Manch Außenstehender kommentiert eine erfolgreiche Person als "er hat eben Glück gehabt". Dabei hat dieser in erster Linie seine Hausaufgaben gemacht, um im richtigen Moment die Situation für sich zu nutzen.

7.) Der Versuch es allen recht zu machen

Der Wunsch jedem zu gefallen, ist nachvollziehbar, doch ist das eine Illusion. Jeder Mensch ist anders und hat seine Schwächen, aber auch seine speziellen Stärken. Mit seinen Tätigkeiten, seinem Charakter eckt ein Mensch auch an, was einigen anderen nicht gefällt. Dennoch sollte jemand authentisch sein und verstehen, dass man es nicht allen recht machen kann. Das gilt insbesondere für Leute in der Öffentlichkeit, dazu zähle ich auch schon Youtuber oder Blogger. Neben einigen Leuten, die eine Person aus irgendwelchen Gründen nicht mögen, gibt es sehr viele andere, denen gerade die speziellen Eigenschaften der Person zusagen. Erfolgreiche Menschen wissen, dass immer ein gewisser Prozentanteil an Menschen gegenüber der eigenen Person kritisch oder ablehnend gegenübersteht. Damit leben sie und kümmern sich auch nicht weiter um diesen Umstand.

8.) Die schnelle Belohnung dem langfristigen Erfolg vorzuziehen

In Zeiten, in denen wir gewohnt sind, eine App oder ein eBook per Mausklick zu downloaden, also fast alles sofort zu bekommen, fällt es vielen Menschen schwer die große Belohnung auf später zu verschieben. Wer große Dinge erreichen will, kann sie nicht von heute auf morgen erschaffen. Dazu benötigt es eine gewisse Zeit. Das kann ein erfolgreicher Unternehmensaufbau sein oder beim Investieren die Macht des Zinseszinses zu nutzen. Daher sollte jemand prüfen, ob er zunächst einmal auf einen Teil der Annehmlichkeiten verzichtet, um später umso mehr zu bekommen.

9.) Die Kontrolle über seine Finanzen verlieren

Es ist nicht einmal immer notwendig sämtliche Einnahmen und Ausgaben haarklein zu dokumentieren. Aber wer nicht zumindest einen groben Überblick darüber hat, welche Gelder wohin fließen, wird früher oder später finanzielle Schwierigkeiten bekommen. Wichtig ist hier zu erkennen, wenn dauerhaft mehr Geld ausgegeben wird. Spätestens dann sollten Sie Maßnahmen ergreifen, um diesen Zustand zu ändern.


10.) Die Rolle des Opfers annehmen

Wenn Sie mit Menschen sprechen, denen es aus irgendeinem Grund nicht gut geht, dann wird häufig ein Sachverhalt oder eine Person als Ursache für den derzeitigen Zustand genannt. Die Schuld wird anderen gegeben oder die äußeren Umstände haben zu der Misere geführt. Gleichzeitig wird erwartet, dass irgendwer kommt und dann alles besser wird. Dazu gibt es einen interessanten Ausspruch: "Deine heutige Situation ist Deine Entscheidung von gestern". Natürlich kann jeder mal in Schwierigkeiten geraten, aber wer die Verantwortung übernimmt und den Entschluss fasst, aus dem Schlamassel wieder rauszukommen, wird dies über kurz oder lang auch schaffen.

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