Freitag, 11. Januar 2013

Passives Einkommen sichert Sie finanziell ab und erfüllt Träume!

Bereits vor dem Erreichen des üblichen Rentenalters lauern im Zeitalter der Globalisierung diverse Gefahren. Schon im Alter von 50 oder gar 45 Jahren muss man aufpassen nicht von jüngeren Leuten abgelöst zu wer-den und anschließend keinen adäquaten Arbeitsplatz mehr zu finden. Zudem können Krankheiten oder Unfälle einen abrupt aus dem Arbeitsleben herausreißen. Wer dann auf sein aktives Einkommen - also Geld für geleistete Arbeit - angewiesen ist, sieht schweren Zeiten entgegen. Daher sollte es auch Ihr Ziel sein, dass Sie durch passives Einkommen finanzielle Freiheit erlangen. Dadurch sind Sie gesundheitlich wesentlich beruhigter und brauchen sich - zumindest über Geld - keine Sorgen mehr zu machen.

Sofern Sie es geschafft haben, einen ersten passiven Einkommensstrom zu erzeugen, haben Sie neben Ihrer hauptberuflichen Tätigkeit ein nettes Zusatzeinkommen. Um auf dieselbe monatliche Geldmenge wie früher zu kommen, müssen Sie weniger arbeiten. Oder anders ausgedrückt: Sie arbeiten genau soviel wie früher, erhalten aber neben Ihrem gewohnten Gehalt einen zusätzlichen Strom von passivem Einkommen. Sie haben unter dem Strich monatlich also mehr Geld zur Verfügung.
In vielen Fällen kommt ein passiver Einkommensstrom noch nicht an das Gehalt der hauptberuflichen Tätigkeit heran. Von daher macht es Sinn, entweder den bestehenden passiven Einkommensstrom auszubauen oder weitere Quellen zu erschließen.

Sobald Ihr monatliches passives Einkommen höher ist als Ihre regelmäßigen Ausgaben, sind Sie finanziell frei und bräuchten nie mehr nur des Geldes wegen arbeiten zu gehen. Selbst wenn Sie es nicht ganz schaffen sollten, von Ihrem passiven Einkommen die regelmäßigen Ausgaben zu decken. Sie haben dennoch neben dem Gehalt aus dem Arbeitsverhältnis einen zusätzlichen Strom von Geld - quasi eine monatlich steigende Gehaltserhöhung, unabhängig von Ihrem Beschäftigungsverhältnis – und verbessern später Ihre regelmäßigen Einkommensströme im Ruhestand. Die staatliche Rente wird auch in Deutschland zukünftig sehr mager ausfallen. "Die Rente ist sicher" sagte einst Norbert Blüm. Das mag vielleicht sein, aber davon alleine wird bald kaum mehr jemand vernünftig seinen Lebensabend bestreiten können.
Mit passivem Einkommen vermeiden Sie drohende Armut und bauen stattdessen Vermögen auf. Warten Sie mit dem Vermögensaufbau nicht zu lange, sonst verzichten Sie im Alter auf viele tausend Euro jährlich!

In den folgenden Abbildungen wird schematisch deutlich, welchen enormen Vorteil das passive Einkommen für das monatlich verfügbare Gesamteinkommen hat. Sobald jemand Lohn oder Gehalt für eine geleistete Arbeit bekommt, steht dieses für die notwendigen Ausgaben und für die Konsumwünsche zur Verfügung. Die notwendigen Ausgaben sind diejenigen, die wir zum täglichen Leben benötigen. Dazu gehört beispielsweise die Wohnmiete und Stromrechnung sowie der Grundbedarf an Lebensmitteln.

Konsumausgaben sind solche, die über den Grundbedarf zum Leben hinausgehen. Gerade hier lassen sich Ausgaben ausfindig machen, die nicht unbedingt notwendig oder günstiger sind.


Das monatlich verfügbare Gesamteinkommen wird lediglich aus
 dem aktiven Einkommen eines Arbeitsverhältnisses gespeist. Damit werden
 die notwendigen Ausgaben bezahlt und die Konsumwünsche erfüllt.
Quelle: Aufwachen und finanziell umdenken!

Wir sehen, dass wir ganz und gar abhängig sind von den Einkünften aus dem aktiven Arbeitsverhältnis. Um aus dieser - wenn man es sich genau überlegt - unbefriedigenden Situation herauszukommen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder man reduziert vor allem die Konsumausgaben oder erschafft weitere Einkommensquellen, am besten beides. Konzentrieren wir uns nun vorwiegend auf erstere Möglichkeit. Wir legen mindestens 10 Prozent des aktiven Einkommens für uns ganz persönlich zur Seite. Wir bezahlen uns somit selbst und erschaffen im Laufe der Zeit ein sogenanntes Liquiditätspolster.


Sobald unser persönliches „Sicherheits-„ und „Wohlfühlpolster“ von rund 6- bis 12 durchschnittlichen monatlichen Ausgaben erreicht ist, können wir Vermögenswerte erwerben. Im Sinne von Investitionen sind Vermögenswerte nur solche, die passives Einkommen schaffen. Sobald der Strom von passivem Einkommen eingesetzt hat, steht es nun zusätzlich als monatliches Gesamteinkommen zur Verfügung.


Im Laufe der Zeit erzeugen die Vermögenswerte derart hohes Einkommen,
dass das monatlich verfügbare Gesamteinkommen erheblich angewachsen ist.
Nun steht einerseits mehr Geld für den  Erwerb von weiteren Vermögenswerten
 zur Verfügung, anderseits können nun die Konsumausgaben für persönliche
Wünsche und Hobbys deutlich ansteigen. Im weiteren Verlauf wird der
Einkommensstrom aus aktivem Einkommen immer weniger relevant.
Quelle: Aufwachen und finanziell umdenken!

Ein Teil davon sollte nun zur weiteren Erhöhung des Zweiges „sich selbst bezahlen“ verwendet werden. Der andere Teil kann dazu genutzt werden, die eigenen Wünsche und Konsumausgaben zu erhöhen. Im Laufe der Zeit hat sich das passive Einkommen derart erhöht, dass die Einkünfte aus einem aktiven Arbeits- oder Angestelltenverhältnis immer mehr an Bedeutung verlieren. Sobald Ihre regelmäßigen Ausgaben alleine aus dem passiven Einkommen bezahlt werden können, sind Sie finanziell frei.

Zum Weiterlesen:
PS: Bereits vor rund einem Jahr hatte ich eine Umfrage zur Höhe des passiven Einkommens durchgeführt. Nun möchte ich wissen, ob sich das durchschnittliche passive Einkommen meiner Leser im Laufe des Jahres erhöht hat. Stimmen Sie links auf der Seite bei der aktuellen Umfrage ab!

Kommentare:

  1. Sehr guter Artikel! Jeder sollte zumindest versuchen, sich ein passives Einkommen aufzubauen. Nur auf diese Weise gelingt es langfristig Vermögen zu bilden. Ich bin auch schon aktiv dabei. Allerdings glaube ich, dass 10 Prozent vom Einkommen sparen langfristig nicht ausreichen werden.

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    1. Hallo Rico,
      eine Sparquote von 10% ist lediglich als Einstieg gedacht. Wer möglichst schnell die finanzielle Freiheit erreichen möchte, sollte mehr als 50% des aktiven Einkommens für "sich selbst bezahlen" nutzen.

      VG
      Lars

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  2. Sehr schöner Artikel, ich denke es it vor allem wichtig früh zu starten, da der Zinseszinseffekt immer auf der Seite des Anlegers ist. Außerdem sollte das aktive Einkommen nicht vernachlässigt werden, da der Aufwand viel größer ist z.B. 20.000€ im Jahr passiv zu verdienen, als es mit aktiver Arbeit der Fall wäre.

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    1. Sehe ich nicht so. Kommt nur auf die Höhe des Kapitals an.

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  3. Passives Einkommen ist sehr wichtig ! Eine Möglichkeiten wären Dividenden Einnahmen die man einfach kontinuierlich reinvestiert.

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  4. @Jan: Das "Human Capital" ist erst einmal die wichtigste Assetklasse, die wir haben. Das gilt auch für den Grundstein des passiven Einkommens. Denn zunächst muss ja meist besonders viel Arbeit investiert werden, bevor das passive Einkommen fließt. Aber Ziel sollte sein, dass im Laufe der Zeit das aktive Einkommen immer weniger wichtig wird.

    @Markos: Dividenden sind eine der einfachsten Formen von passivem Einkommen. Ist das Kapital erst einmal in Unternehmen investiert, sorgen die fleißigen Mitarbeiter dort für einen stetigen Geldstrom als Dividende in das eigene Portemonnaie.

    Danke @alle für die guten Anmerkungen.

    VG
    Lars

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  5. Ergebnis der Umfrage: Wie hoch ist Ihr monatliches passives Einkommen? (kein Geldstrom aus aktiver Arbeit!)
    (in Klammern Ergebnis aus dem Vorjahr)

    - 0€ oder weniger: 5% (7%)
    - 0 bis 100€: 34% (27%)
    - 100 bis 500€: 29% (21%)
    - 500 bis 1000€: 13% (8%)
    - 1000 bis 2000€: 5% (2%)
    - über 2000€: 3% (2%)
    - über 5000€: 0% (30%)
    - über 10.000€: 6% (--)

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  6. Vielen Dank für diese Anleitung - Generell sollte das Augenmerk in unserer Gesellschaft mehr auf der Schaffung passiven Einkommens liegen und das nicht lediglich zum Vermögensaufbau sondern generell zur (Alters-)Vorsorge.

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    1. Dieser Weg steht schlicht und einfach nicht jedem offen.
      Ausserdem, wenn alle in unserer Gesellschaft passives Einkommen erzielen, wer arbeitet dann noch um das passive Einkommen zu erwirtschaften? Das kann nicht funktionieren.

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    2. Das sind lediglich theoretische Bedenken. Der weitaus größte Teil unserer Gesellschaft wird diesen Weg nicht einschlagen, daher werden auch zukünftig noch genügend Menschen zu 100% aktiv arbeiten.

      Jeder hat es allerdings selbst in der Hand, welchen dieser beiden generellen Wege er gehen möchte...

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  7. Hallo Lars , erstaunlich finde ich die Werte in der Umfrage. Über 2000,00 Euro 2 Proz. Ein Jahr später gleich . Bei 5000,00 Euro im VJ 30 Proz. Ein Jahr später 0 ????? wo sind Sie denn alle hin ???.dafür über 10000,00 Euro ( Wohlgemerkt , wir sprechen hier über passiven monatlichen Geldstrom , d.h. 120000,00 Euro p.a.. ) noch 6 Prozent VJ 0 Prozent ???? Hä ???? Bedeutet doch scheinbar nur , das sich die Umfrageteilnehmer im VJ anders zusammengesetzt haben . Naja Egal , eigentlich spannend wäre es zu wissen , ob jemand mit 1000,00 Euro schon seine finanzielle Unabhängigkeit erreicht hat. Oder erst ab über 2000,00 Euro , oder gar erst ab 10000,00 Euro Oder ob hier die Kosten noch um einiges höher sind , wie die Einnahmen , kann ja auch alles sein . Also , ab wann ist jemand wirklich finanziell frei ???????. Ich denke das muss jeder doch wieder für sich selber entscheiden , einen festen Betrag wird es dafür sicherlich nicht geben . Aber die unterschiedlichen Ansichten wären spannend.

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    1. Da es sich um eine freie öffentliche Abstimmung handelt, kann es sein, dass auch einige "nicht seriöse" Teilnehmer eine Stimme abgegeben haben.

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  8. Hallo Lars , wäre auch sehr spannend , einmal zu hören , ob denn die meisten tatsächlich ein rebalancing ( im eigentlichen Sinne ) durchführen . Also ob tatsächlich auf die einmal gewählte Aufteilung der Anlageform / Assetklasse zurückgefahren wird , oder ob sich im laufe der Zeit doch eine Verschiebung hin zu anderen Anlageklassen dauerhaft ergibt , und wenn ja in welcher höhe und wohin.

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