Als ich früher noch als Angestellter häufig mit der S-Bahn ins Büro gefahren bin, tauchten ab und zu Bedürftige auf, die die Fahrgäste um eine Spende gebeten haben. Einige versuchten dies auf eine eher plumpe, teilweise ruppige Art, andere waren dabei kreativ und ließen sich irgendetwas einfallen, wodurch die Fahrgäste aufmerksam wurden oder gar schmunzelten. Letztere Gruppe hatte den größeren Erfolg, um von einzelnen Fahrgästen etwas Kleingeld als Spende - eigentlich ist es schon eine kleine Vergütung - zu erhalten.
Einige der Bedürftigen begannen ihre Ansprache mit: "Ich bin vorübergehend obdachlos" oder "Leider bin ich kurzfristig in diese Situation geraten". Diese Sätze sagten sie etwa vor sieben bis achten Jahren.