Seit dem Beginn des Bärenmarktes in Japan in den neunziger Jahren des zurückliegenden Jahrhunderts gehörte es zur Normalität dieses Land bei Investments zu meiden. So entstanden in den letzten 15 Jahren etliche Fonds und ETFs "Asien ex Japan".
Dabei ist Japan nach den USA und China die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt und verfügt über eine breit aufgestellte, technologisch hoch entwickelte und exportorientierte Wirtschaftsstruktur.
Die Sinnhaftigkeit der "ex Japan"-Investments hatten wir in diesen Kommentaren kurz angesprochen, denn wer japanische Investments in den jüngsten Jahren nicht im Depot hatte, hat definitiv etwas versäumt. Trotz oder gerade wegen 25 Jahren Deflation hat es das Land der aufgehenden Sonne geschafft unternehmerisch sehr effizient zu agieren. Zusätzlich haben seit 2013 der Aufkauf eigener Staatsanleihen für eine beeindruckende Rally am Aktienmarkt gesorgt und viele Unternehmen können eine anlegerfreundliche Dividendenpolitik vorweisen. Nicht zuletzt, weil der Gesetzgeber es so wünscht.
Donnerstag, 30. Juli 2015
Montag, 27. Juli 2015
Wie man die Angst überwindet Entscheidungen zu treffen - auch bei der Geldanlage
Viele Menschen haben Angst davor Entscheidungen zu treffen. Denn sie fürchten nach einer getroffenen - scheinbar falschen - Entscheidung Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, zum Beispiel in Form von Ablehnung anderer Menschen oder Wegfall persönlicher Annehmlichkeiten oder finanzieller Einbußen. Deswegen schieben sie anstehende Entscheidungen lange vor sich her und versuchen möglichst viele Türen offen zu halten. Nicht selten warten sie darauf, bis andere Menschen oder andere Umstände die Entscheidung einem quasi abnehmen.
So ist es oft auch bei der Geldanlage. Man traut sich nicht eine Entscheidung zu treffen und unternimmt deshalb gar nichts oder überlässt die Entscheidung anderen Menschen. Wer nichts unternimmt, macht auch keine Fehler, so der Gedanke.
Das ist aber leider nicht zutreffend und damit verschenkt man viel Geld.
So ist es oft auch bei der Geldanlage. Man traut sich nicht eine Entscheidung zu treffen und unternimmt deshalb gar nichts oder überlässt die Entscheidung anderen Menschen. Wer nichts unternimmt, macht auch keine Fehler, so der Gedanke.
Das ist aber leider nicht zutreffend und damit verschenkt man viel Geld.
Freitag, 24. Juli 2015
Welches Unternehmen verstärkt unser Dividenden-Aristokraten Depot ab August 2015?
Sogenannte Dividenden-Aristokraten sind Unternehmen, die wirtschaftlich so gut aufgestellt sind, dass sie über viele Jahre hinweg ihre Dividendenzahlungen an Investoren anheben können. Ein Portfolio aus zwei bis vier Dutzend Dividenden-Aristokraten ist daher trotz der schwankungsfreudigen Anlageklasse Aktien ein langfristig relativ sicheres und vor allem profitables Standbein für die private Altersvorsorge.
Daher ist es erstaunlich, dass nur so wenige Menschen aus Deutschland auf diese Möglichkeit zurückgreifen - trotz des bevorstehenden deutlichen demografischen Wandels und des seit Jahren freundlichen Börsenumfeldes. Denn die Anzahl der deutschen Aktionäre ist weiter rückläufig.
Nun suchen wir zur Verstärkung den nächsten Dividenden-Aristokraten ab August 2015.
Daher ist es erstaunlich, dass nur so wenige Menschen aus Deutschland auf diese Möglichkeit zurückgreifen - trotz des bevorstehenden deutlichen demografischen Wandels und des seit Jahren freundlichen Börsenumfeldes. Denn die Anzahl der deutschen Aktionäre ist weiter rückläufig.
Nun suchen wir zur Verstärkung den nächsten Dividenden-Aristokraten ab August 2015.
Dienstag, 21. Juli 2015
Warum eigentlich keine Aktienquote von 100 Prozent?
Derzeit schreibe ich an einem neuen eBook und stelle mir schon eine Weile die Frage, warum ein Anleger, der sein investiertes Kapital für mehr als 10 Jahre nicht benötigt, nicht zu 100 Prozent in Aktien investiert?
Trotz jährlicher durchaus starker Schwankungen beträgt auf Sicht von mehr als 10 Jahren die mittlere jährliche Rendite von Aktien etwa 8 Prozent. In keiner anderen Anlageklasse sind historisch betrachtet über längere Zeiträume diese beständig hohen Gewinne erzielt worden. Warum sollte jemand für einen langfristigen Vermögensaufbau auf mehrere andere Anlageklassen streuen?
Trotz jährlicher durchaus starker Schwankungen beträgt auf Sicht von mehr als 10 Jahren die mittlere jährliche Rendite von Aktien etwa 8 Prozent. In keiner anderen Anlageklasse sind historisch betrachtet über längere Zeiträume diese beständig hohen Gewinne erzielt worden. Warum sollte jemand für einen langfristigen Vermögensaufbau auf mehrere andere Anlageklassen streuen?
Samstag, 18. Juli 2015
Sechs Gründe warum ich beim Investieren keine Stop-Loss-Order nutze
Gelegentlich werde ich gefragt, in welchen Fällen Stop-Loss-Order bei Investments bei mir zum Einsatz kommen. Das hat mich dazu bewogen zu diesem Thema einen eigenen Artikel zu verfassen.
Ziemlich weit verbreitet ist das Vorgehen eine eingegangene Investition mit einer sogenannten Stop-Loss-Order abzusichern. Diese Order wird in einem gewissen Abstand unter dem Einkaufswert platziert, zum Beispiel 10 Prozent. Sollte nun der Kurs des Wertpapieres entgegen der Erwartung zurückgehen, würde das Wertpapier automatisch mit einem Verlust von 10 Prozent verkauft werden. Die Idee dahinter ist, die Verluste auf ein übersichtliches Maß zu begrenzen und einen Großteil seines Kapitals zu schützen.
Hier möchte ich nun sechs Gründe nennen, warum bei mir Stop-Loss-Order im Standardfall nicht zum Einsatz kommen.
Ziemlich weit verbreitet ist das Vorgehen eine eingegangene Investition mit einer sogenannten Stop-Loss-Order abzusichern. Diese Order wird in einem gewissen Abstand unter dem Einkaufswert platziert, zum Beispiel 10 Prozent. Sollte nun der Kurs des Wertpapieres entgegen der Erwartung zurückgehen, würde das Wertpapier automatisch mit einem Verlust von 10 Prozent verkauft werden. Die Idee dahinter ist, die Verluste auf ein übersichtliches Maß zu begrenzen und einen Großteil seines Kapitals zu schützen.
Hier möchte ich nun sechs Gründe nennen, warum bei mir Stop-Loss-Order im Standardfall nicht zum Einsatz kommen.
Mittwoch, 15. Juli 2015
Aktienmarkt in China - Bedenkliche Entwicklung oder Hysterie?
In den wenigen Zeiten, in denen das Thema Griechenland in den letzten Wochen nicht medial ganze Sendungen füllte, wurde auch von den Vorgängen am chinesischen Aktienmarkt berichtet. Dort würde aktuell eine riesige Blase platzen und viele Millionen Chinesen hätten dort quasi "Haus und Hof" verspielt. Bei größeren Bewegungen am Kapitalmarkt gibt es sicher auch Marktteilnehmer, bei denen die Rechnung nicht aufging, aber hier möchte ich jetzt auf den Gesamtmarkt schauen und mit Vergleichen einschätzen welche Ausmaße die Kursrückgänge bislang tatsächlich erreicht haben
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