Montag, 17. Oktober 2016

Mit RevShare Programmen passives Einkommen erzielen?

Jeder, der im Internet nach Verdienstmöglichkeiten oder passivem Einkommen sucht, wird früher oder später über sogenannte RevShare Programme stolpern. Ich selbst habe - natürlich - auch RevShare (Abkürzung für Revenue Sharing) Programme ausprobiert, getestet. Zudem habe ich etliche Erfahrungsberichte von anderen erhalten, die derartige Programme zum schnellen Geld verdienen ebenfalls ausprobierten oder sogar als Teil des Vertriebssystem anderen empfohlen haben. Diese Erfahrungen möchte ich Ihnen nun gebündelt weitergeben.


Was bedeutet überhaupt an RevShare Programmen teilzunehmen?

Kurz zusammengefasst - ohne zu sehr in Details zu gehen - bedeutet RevShare eine Ertrags- und Umsatzbeteiligung. Sie werden Mitglied bei einem Werbeportal, erwerben dort Werbepakete und erzielen über eine Art Gewinnbeteiligung Einnahmen. Die Einnahmen sind dabei in der Regel höher als die Ausgaben, so dass Sie als Mitglied des Werbeportals in der Regel Geld verdienen und gleichzeitig Werbung machen können.
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Sind RevShare Programme Schneeballsysteme oder ein Ponzi?

Kommentare:

  1. Meine eigenen Erfahrungen mit verschiedenen Verdienstmöglichkeiten im Netz: Pure Ernüchterung. Und ich habe vieles probiert. Die Verdienstmöglichkeiten sind beschränkt. Gleiches mit Ebooks.

    Insgesamt bereitet mir das ganze Thema Finanzen derzeit wenig Freude. Die Märkte wissen nicht wohin. Selbst große Aktien wie Roche oder Wells Fargo dümpeln seit zwei Jahren vor sich hin. Dazu die zunehmend kranke Finanzpolitik von Notenbanken und Staaten. Selbst als eingefleischter Langfristanleger "kotzt" mich das ganze Umfeld irgendwie an. So richtungslos. Wie seht ihr das?

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    1. "Die Verdienstmöglichkeiten sind beschränkt."
      Wenn man es genauer sagen will sind es nicht die Möglichkeiten, die begrenzt sind, sondern die Verteilung. Das ist halt der fundamentale Unterschied zwischen "jeder" und "alle" - zB. jeder kann im Lotto gewinnen, aber eben nicht alle ;-) und schon garnicht gleichzeitig. Wie bei jeder unternehmerischen Tätigkeit verteilen sich auch Online die Verdienste in einer hierarchischen Struktur. Ein paar wenige verdienen ganz viel Geld, darunter ein paar die ein bischen bzw gerade mal so um die runden kommen, und darunter eben eine große Masse von Leuten die nichts verdienen (oder gar noch verlieren). War schon immer so, auch in der klassischen "offline" Welt. Wenn man auch mal das Positive daran sehen will, zumindest sind die "Einstiegshürden" (zB Kapitalbedarf, Qualifizierung) im Internet nicht groß und man kann viele verschiedene Sachen wenigstens einfach mal ausprobieren ohne dass ein Scheitern gleich existenzbedrohend wird, im Vgl zu einer "Offline"-Firma wo man zB meist mit großen Kredite jonglieren muss. Ich finde es jedenfalls gut dass Sie es versucht haben - Garantien gibts natürlich nirgendwo, aber allein die Erfahrungen sind selbst auch schon was wert. Viele schaffen es ja überhaupt nicht mal zum Anfangen. Auch ist es bei Startups & Entrepeneuren nichts ungewöhnliches, sondern eigentlich sogar schon "Gesetz", dass die meisten Ideen eben nicht klappen. Die meisten erfolgreichen Leute haben mehrere Anläufe gebraucht und mussten sich dabei auch immer wieder mal den Mund abputzen, anpassen und durchhalten.
      Welche Ebooks haben Sie denn beispielsweise schon geschrieben, vielleicht sind ja interessante dabei ? :-)

      "Die Märkte wissen nicht wohin. Selbst große Aktien wie Roche oder Wells Fargo dümpeln seit zwei Jahren vor sich hin."
      Klar, einen schönen schnurgeraden Anstieg hätten wir natürlich alle am liebsten, aber man kriegt halt nichts geschenkt. Wenn der Markt eben mal ne "Verschnaufpause" einlegen will, lass ich ihn das halt machen und kassiere eben trotzdem einfach weiter meine Dividenden. Wer unbedingt den Anspruch hat auch in dieser Phase noch eine Zusatzrendite zu erwirtschaften, kann diese durch den geschickten Einsatz allerlei derivativer Instrumente vereinnahmen, man muss halt selbst dafür aktiv werden.

      "Dazu die zunehmend kranke Finanzpolitik von Notenbanken und Staaten."
      Wahrscheinlich alles eine Frage der Perspektive - wer zB. das richtige Händchen hatte, 2009 einzusteigen, kann sich seitdem ja (auch nicht zuletzt dank der "kranken" Notenbankpolitik) in einigem Märkten über >200% Gewinne erfreuen. Kommt halt immer auf den Einstiegszeitpunkt an. Es werden ja auch mal wieder bessere kommen (also, nachdem es vielleicht wieder mal etwas gerummst hat ;-)

      "Selbst als eingefleischter Langfristanleger "kotzt" mich das ganze Umfeld irgendwie an. So richtungslos. Wie seht ihr das?"
      Wie lange sind Sie denn schon Langfristanleger ? Ich investiere seit etwa 20 Jahren, hab also auch die entsprechenden Crashs mitgemacht, von daher glauben Sie mir ein "Seitwärtsmarkt" stört mich dabei wirklich nicht mehr :-D Life is life (nanana...), mal gehts hoch, mal gehts runter, und mal (meistens eigentlich) schwabbelts halt einfach so vor sich hin. Der Markt kümmert sich ja nicht um unsere Gefühle, warum sollten wir also unsere Stimmung dann noch vom Markt beeinflussen lassen? Ansonsten, wie gesagt, können Sie sich auch über ein paar "aktivere" Strategien informieren, auch aus dieser Marktlage noch etwas mehr Profit rauszuschlagen (aber auch hier gilt wieder, wie oben und überall, es ist nichts garantiert, nicht alle schaffen es, man muss meist mehrmals versuchen und brauch auch Durchhaltevermögen).

      Gruß, Chris :-)

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  2. Der Blogfeed "Das schreiben andere Blogs" ist wieder da. Top. :-)

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  3. "Selbst als eingefleischter Langfristanleger "kotzt" mich das ganze Umfeld irgendwie an. So richtungslos."
    Lustig. Ein Korridoroptionsschein oder ein entsprechendes Zertifikat wäre denkbar, um davon zu profitieren.
    Langfristig verstehe ich etwas anders. Wären die Märkte Ende 2018 noch auf der selben Stelle, würde ich eine Augenbraue heben. 2019 nochmals. 2020 würde ich jemanden fragen, ob er sowas schon mal erlebt hätte und die Situation interessant finden.
    Ich darf mal den nicht so gelittenen Heiko Thieme zitieren: "Kurzfristanlage ist bis 10 Jahre, mittelfristig bis 25 Jahre, Langfrist darüberhinaus. Wer sein Depot diversifiziert, hat auch in den letzten Jahren keine schlechte Entwicklung gehabt. Mit Einzelaktien kann sowas immer mal passieren. Ich setze außer VW gar nicht mehr auf Einzelwerte.

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  4. Aktien sollten Langfristanlagen sein. Ich sehe das wie ein Landwirt, der einen Acker kauft. Vor dem Kauf prüft er den Acker intensiv auf Bodenbeschaffung, Lage, usw. Nach dem Kauf erntet er dann jedes Jahr seine Erträge. Klar, dass er auch einsähen usw. muß, das sehe ich jedoch als Arbeit der AG an. Ich sehe meine Aktien wie der Landwirt den Acker. Ich lasse sie liegen und die AG dann für mich arbeiten. Da ist es mir ehrlich gesagt egal, ob da gewisse Zeiten gar nichts oder sehr viel passiert....

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