Dienstag, 3. Mai 2016

Die trügerische Erinnerung an eine üppige Realverzinsung

Inspiriert durch einige jüngste Unterhaltungen über die "armen" Sparer ist dieser Artikel entstanden. Wir leben seit einiger Zeit in einem Umfeld, in dem es für sogenannte sichere Geldanlagen nur noch eine geringe nominale Rendite gibt. 10-jährige Bundesanleihen werden aktuell mit 0,25 Prozent verzinst. Auf Tagesgeldkonten erhält ein Sparer aktuell um 1 Prozent Verzinsung, allerdings oft nur für begrenzte Sparsummen und Zeiträume. In den meisten Fällen liegt die Verzinsung für die beliebten Tagesgeldkonten deutlich niedriger, bis hin zu einer eher akademischen Verzinsung (0,01 Prozent z.B. bei der Sparkasse). Bei Inflationsraten, die unweit von 0 Prozent liegen, bedeutet eine derart niedrige Verzinsung von "sicheren" Geldanlagen, dass ein Sparer zwar einerseits nichts verliert, aber andererseits auch kein Vermögen aufbauen kann.

Passend zum niedrigen Zinsniveau dieser Artikel in der FAZ.net über die Absenkung des Garantiezinses auf 0,9 Prozent bei Anbietern von Kapital-Lebensversicherungen. Meine Meinung über Kapital-Lebensversicherungen zur Altersvorsorge dürften Stammleser bereits kennen.

Über die Ermittlung der "offiziellen" Inflationsrate wird immer mal wieder diskutiert. Jeder Mensch hat natürlich seine persönliche Inflationsrate, je nachdem welche Produkte er kauft und ob er z.B. Autofahrer ist. Um eine Richtgröße zu erhalten, nehmen wir diese offizielle Inflationsrate zum Vergleich. In Deutschland betrug sie im März 2016 0,3 Prozent, in der gesamten Eurozone 0,0 Prozent und in den USA lag sie im selben Monat bei 0,9 Prozent. Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis, dass in den Vereinigten Staaten die Verzinsung 10-jähriger Staatsanleihen derzeit 1,9 Prozent bringt.

Sparen lohnt sich immer, ob bei hohem oder niedrigem Zinsniveau

Oft ist zu hören, dass sich sparen nicht mehr lohnen würde, da es sowieso keine Zinsen mehr gibt. Früher, noch vor fünf oder gar vor zehn Jahren war alles besser. Da bekam ein Anleger mit sicheren Geldanlagen noch wenigstens drei Prozent Zinsen. Aus heutiger Sicht kaum mehr vorstellbar, satte drei Prozent Zinsen pro Jahr - da hatte man noch richtig was für sein Geld, so die vorherrschende Meinung. Das war zum Beispiel im Jahr 2007 der Fall. Allerdings betrug zu dieser Zeit die Inflationsrate - hauptsächlich durch stark steigende Rohstoffpreise - um drei Prozent. Also blieb zwar dem Bürger die Freude über drei Prozent Nominalzinsen, aber der Realzins betrug wie heute rund null Prozent. Nehmen wir diese beiden Größen als Grundlage, um einen Blick in die Historie zu werfen, so fällt auf, dass es für ein Tagesgeldkonto selten einmal eine gute Realverzinsung gab (Focus-Artikel). Und wenn doch, dann waren es eher die oben bereits erwähnten temporären Angebote für eine begrenzte Bargeldsumme.

Tagesgeldkonto für Liquiditätsreserve, nicht für den Vermögensaufbau

Halten wir an dieser Stelle fest, ein Tagesgeldkonto sorgt zu kaum einer Zeit für einen Vermögensaufbau, weil die Realverzinsung meist unweit von null Prozent liegt oder sogar negativ ist. Die Erinnerung vieler Menschen ist hier eine andere, weil ihr Fokus auf der Nominalverzinsung liegt. Das ist jedoch kein Grund zu sagen, es lohne sich nicht mehr zu sparen. Bereits an vielen Stellen hier im Blog (z.B. im Artikel "Wer aufgibt, hat bereits verloren") habe ich hervorgehoben, eine durchaus recht hohe Geldreserve zu halten.

Daher sollte sich jeder, der Vermögen aufbauen möchte - egal bei welchem Zinsniveau - nach anderen Möglichkeiten umschauen als seine Ersparnisse nur auf ein Tagesgeldkonto zu überweisen.
Zu den anderen Möglichkeiten gehören unter anderem Aktien. Da wir darüber bereits im Artikel "Warum Rentenlücke und Altersarmut nicht einfach mit Aktien beseitigen" gesprochen haben, möchte ich an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen.

Anleihen und Immobilienfonds sind kein Tagesgeldersatz

Weiter oben sprach ich über Anleihen. Sie sind insgesamt weniger volatil, aber in den meisten Fällen auch weniger rentierlich als Aktien. Dafür bewegt sich die Kursentwicklung von Anleihen häufig gegenläufig zu Aktien, weshalb diese Anlageklasse gerne zur Diversifizierung für ein Portfolio aus Vermögenswerten genannt wird. Generell besteht bei Anleihen die Problematik, dass das Zinsniveau schon bei oder nahe null liegt und somit das Aufwärtspotential begrenzt ist. Es sei denn, die großen Zentralbanken beschließen weitere Maßnahmen zum Aufkauf eigener Staatsanleihen. Trotz des niedrigen Zinsniveaus konnten Anleger in Anleihen-ETFs dennoch in den jüngsten Jahren Gewinne erzielen. Im Artikel über ETFs mit Anleihen haben wir uns einige Möglichkeiten angeschaut in Anleihen zu investieren.
Als Anleger sollte man jedoch wissen, dass selbst Staatsanleihen bester Bonität Schwankungen unterliegen und deshalb kein Tagesgeldersatz sind, sondern eine separate Anlageklasse.

Selbst zu Zeiten als es für Tagesgeld relativ hohe Zinsen gab, wurde die Anlageklasse offene Immobilienfonds als eine Art Tagesgeldersatz genutzt, weil in den Jahren 2005 bis 2008 durchaus hohe Kupon-Zahlungen im Bereich von 4 Prozent oder etwas darüber zu erhalten waren. Heutzutage liegt die Rendite meist unter 3 Prozent und neue Regularien verhindern eine schnelle Verfügbarkeit des angelegten Kapitals. Zuletzt hatte ich in diesem Artikel über offene Immobilienfonds berichtet.


Fazit

Die Aussage "sparen lohnt sich heute nicht mehr" halte ich für Quatsch. Wer sich die Realverzinsung in der Historie von Tagesgeldkonten anschaut, wird feststellen, dass die heutigen Verhältnisse grundsätzlich nicht anders sind als vor 10 oder 15 Jahren. Ein Tagesgeldkonto dient hauptsächlich zur Aufbewahrung von Bargeldreserven und ist für den Vermögensaufbau ungeeignet. Selbst in meinem Bekanntenkreis gab es Leute, die einen sechsstelligen Betrag auf dem Tagesgeldkonto liegen hatten.

Sie wollen grundsätzlich mehr aus Ihrem Geld machen?
Die Zeiten einer knappen Kasse soll bei Ihnen der Vergangenheit angehören? 
Sie möchten langfristig Vermögen aufbauen?
Sie möchten mehr zu passivem Einkommen erfahren?
Sie möchten sich über den aktuellen Status der Aktienmärkte informieren?
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Zum Weiterlesen:

Kommentare:

  1. Ein spannendes und meist verdrängtes Thema, schöner Artikel! Ich hatte genau die gleiche Diskussion am Wochenende mit einem Bekannten: Auf die Realverzinsung kommt es an. Und die war früher schlechter als heute!

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  2. guter Artikel, mir fällt in der Zinsdiskussion auch immer wieder auf wie oberflächlich da manchmal argumentiert wird.
    (aber kleiner Hinweis, müsste es deshalb ja auch nicht besser heißen: "Die trügerische Erinnerung an eine üppige NOMINALverzinsung" ? ;-) )

    Schöne Grafiken um den Zusammenhang zu verstehen kann man sich dazu leicht ergoogeln wenn man mal nach "Inflation vs interest rates" sucht, da findet man z.B. schön lange Datenreihen aus den USA und auch hierzulande ists ja nicht groß anders. Ältere Semester werden sich vielleicht beispielsweise noch an die Phase in den 70ern erinnern können.

    Die Leute müssen halt endlich kapieren (und wer nicht "will", wird halt mittlerweile durch die Verhältnisse dazu "gezwungen"), das man mit Zinskonto und Lebensversicherung sowieso nicht wirklich Vermögen aufbauen kann. Diese "Illusion" lies sich vielleicht in früheren Jahrzehnten noch aufrecht erhalten, wo der naive Kleinsparer gedacht hat, mit seinen 6% Zinsen wird er was erreichen (aber eben auf der anderen Seite keine Ahnung hat, dass eine gleichzeitige 5% Inflation ihn eigentlich auch nicht viel besser als heute dastehen ließ).

    "Sparen" und "Investieren/Anlegen" sind zwei verschiedene Dinge, die auch unterschiedliche Zwecke und Ziele haben (und deshalb unterschiedliche Methoden erfordern).

    Beidem geht natürlich voraus, dass man überhaupt Überschüsse (also Einnahmen größer als Ausgaben) erwirtschaftet, das ist sowieso die Grundlage für alles weitere.
    Aber "Sparen" beschreibt im eigentlichen Sinne nur das bloße Zurücklegen des Kapitals. Ein weiteres Wachstum (also Selbstvermehrung durch Zinsen) ist dabei eigentlich nicht prinzipiell vorgesehen (deswegen ist mir auch relativ sch-egal wie grad die Zinsen stehen, da ich meinen Vermögensaufbau eh nicht mit Zinskonten o.ä. betreibe). Im Sparschwein vermehrt sich das Geld ja auch nicht von alleine weiter, woher kommt also der "Anspruch", es sollte es auf dem Konto tun ? Höchstens ein Vermögenserhalt (Inflationsausgleich) war bestenfalls drin, historisch.

    Aber natürlich hat das (bloße) Geldzurücklegen seinen Sinn und Berechtigung, eben für andere Zwecke. Notfallreserve, Liquiditätspolster, geplante Anschaffungen etc, da ist es gut etwas Geld vorzuhalten, um nicht in Kredit (und damit Negativzinsen, Mehrausgaben die dann gegen einen arbeiten) gehen zu müssen.

    "Investieren" bzw. "Anlegen" ist jedoch was anderes als einfach nur "Sparen". Man geht eine Beteiligung am wirtschaftlichen Gewinn (natürlich mit den entsprechenden wirtschaftlichen Risiken) von Unternehmen ein. Deswegen wundert/amüsiert mich auch immer, wenn so Jammer-Sendungen wie "Sparen lohnt sich nicht mehr" kommen, Sparen hat sich doch noch nie "gelohnt" (also im Sinne von echtem Vermögensaufbau) - zeig mir einen, der allein durch sein Zinskonto reich geworden ist! Die Leute, die wirklich vermögend sind, haben das entweder durch eigene unternehmerische Tätigkeit geschafft, oder weil sie sich eben an anderen Unternehmen beteiligt haben (investieren).

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  3. Super Artikel und super Seite! Ich habe nun die kleine Herausforderung 50.000 € für die persönliche Altersvorsorge anzulegen. Das Geld soll dann in 20 Jahren zur Verfügung stehen und wird vorher nicht angerührt. Wie würdet ihr hier vorgehen?

    Alles in 3-4 ETFs packen und liegen lassen? Oder monatlich investieren über 2-3 Jahre? Oder einzelne Aktien kaufen? Bin gerade etwas unsicher.

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    1. Hallo Anonym,
      eine kurze Frage, die eigentlich eine sehr lange Antwort erfordert - ich mach mal den Anfang im Steno-Stil:

      * finanzbedrohende Risiken schon abgesichert (Versicherungen)?
      * Schulden abgezahlt?
      * Liquiditätsreserve aufgebaut?

      Nur wenn alles mit Ja beantwortet wurde, würde ich investieren.
      Über die Frage "All-in" oder "Stück für Stück" lässt sich streiten. Psychologisch ist "Stück für Stück" vermeintlich besser, da man hofft, noch nicht voll investiert zu sein, falls der Markt in der Zwischenzeit einbricht. Wenn der Markt erst nach der letzten Einzahlung in die Knie geht, hat man aber auch nichts gewonnen. Die Fachliteratur empfiehlt den "All-in"-Vorgang, da Du das Geld so sofort investierst und nicht noch Jahre wartest.
      Welches Vorgehen hier das bessere wäre, sieht man wenn die 2-3 Jahre vorbei wären - also erst im Rückblick. Meine Empfehlung: Mach das, was sich für Dich besser anfühlt - ich habe eine Anlage ähnlicher Größenordnung vor rund 2 Jahren komplett angelegt und auch da war die vorwiegende Meinung, dass die Kurse ja bald fallen müssten. Ist nicht passiert - heißt aber nichts für die Zukunft.

      Bei der Anlage von 50k solltest Du Dir überlegen, wie viel Prozent Du davon schwankungsarm (Anleihen, Festgeld, Tagesgeld) und schwankungsreich (Aktien, ...) anlegen willst. Du musst mit dem gewählten Verhältnis gut schlafen können.
      Ich bin eher ein Freund von Aktien-ETFs, andere bevorzugen Einzelaktien. Da Du so generelle Fragen hier stellst, vermute ich mal, dass Du bislang eher nicht in Einzelaktien angelegt hast und dementsprechend auch wenig Erfahrung mit der Auswahl passender Unternehmen hast. Daher würde ich Dir eher ETFs empfehlen. Diese haben zusätzlich den Vorteil einer breiten Streuung, so dass der Anlageerfolg nicht vom Wohl und Wehe einzelner Unternehmen abhängt. Eine typische Empfehlung ist die Anlage in 2 ETFs (MSCI World und MSCI Emerging Markets). Damit machst Du sicher nichts falsch. Und Nichts-Falsch-Machen ist in meinen Augen fast das wichtigste bei der Geldanlage.
      Bei der Größenordnung der Anlage könntest Du auch in eine 3- bzw. 4-ETF-Lösung (Europa, Nordamerika, Emerging Markets (& Pacific)) investieren. Ist mehr Aufwand und vielleicht 0,1% günstiger - das macht den Braten aber auch nicht fett.

      Soviel von mir. Die Spezialisten hier (Lars und ChrisS (neuer Name ;-) ?) werden sich bestimmt auch noch melden.

      Lieben Gruß
      Dummerchen

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    2. Nee der Name ist nicht neu, sondern nur ne Erweiterung des bisherigen, weil draussen halt zuviele andre Chrisse rumlaufen ^^

      Anonym, die Frage hat das Dummerchen schon garnicht so dumm beantwortet ;-) Natürlich wirst du nie in nem gedrückten Kommentarbereich die vollumfängliche Anlageberatung bekommen, is aber auch nicht der Sinn der Sache. Deswegen, Anonym, würd ich dir erstmal vor allem eins raten:
      Parke das Geld mal noch eine Zeitlang auf dem Tagesgeldkonto (läuft ja nicht weg) und BILDE dich! Niemand kann dir die für dich perfekte Anlagestrategie "von aussen" vorsagen, du musst dich selbst informieren um dann auch wirklich souverän (siehe Unsicherheit) Entscheidungen treffen zu können die du dann auch wirklich langfristig durchziehen kannst. Also "investiere" zuerst mal ein paar Lese-Stunden, um dich durch die wesentlichen Artikel des Blogs hier (und anderer guter Finanzseiten im Netz, siehe Blogliste) zu arbeiten, oder nimm Bücher wie den Kommer etc.
      Ansonsten kannst du dir noch einen seriösen (Honorar!)Berater zur persönlichen Unterstützung mit hinzunehmen, aber auch hier hast du auch nur wieder dasselbe Grundproblem, ohne eigene Bildung kannst du ja nicht seriös von unseriös unterscheiden.

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    3. Den drei Eingangsfragen von Dummerchen würde ich auch noch hinzufügen: "Besitzt du überhaupt schon sonstige Anlagen" ? Also wie sieht deine Vermögensaufteilung jetzt erstmal aus ? Bist du damit zufrieden ? Dann empfiehlt sich ja prinzipiell, sie einfach so weiter mit dem neuen Geld fortzuführen.
      Oder hast du noch keine Anlagen, bzw. bist mit den bisherigen nicht zufrieden (zB. wie so viele, mal nen LV-Vertrag aufschwatzen lassen, das wars dann aber auch schon) ?

      "Alles in 3-4 ETFs packen und liegen lassen? Oder monatlich investieren über 2-3 Jahre?"

      Muss ja kein absolutes Entweder-Oder sein. Zb. 30k sofort investieren, 20k verteilt in Intervallen, etc. Oder, nachdem alles investiert ist, trotzdem noch mit frischen Spar-Überschüssen (Einnahmen größer Ausgaben) das Depot immer weiter auffüllen. Die Frage "All-in oder Ratenzahlung" ist tatsächlich (gerade für den Anfänger) weniger eine Renditefrage sondern vor allem Psychologie. Gerade wenn du für 20j investierst wird da auch sicher mal einer der nächsten großen -50% Crashs dabei sein. Wer das vorher weiß und sich gedanklich drauf vorbereitet (z.B. mit einer richtigen Asset-Allokation, die ihn nicht um den Schlaf bringt), kann solche Phasen auch durchstehen, während andere "zittrige Hände" da die Reißleine ziehen und Verluste machen.

      Einzel-Aktien erfordern noch mal eine höhere Stufe an Kenntnis (bzgl Unternehmensanalyse und Auswahlmethoden) und Management-Aufwand als ETFs eh schon. Ich sage da zwar auch nicht entweder-oder (zumindest informieren darüber wie man Aktien bewertet sollte sich jeder), aber gerade Anfänger können mit nem MSCI World viel weniger falsch machen als wenn sie die falschen Einzelaktien ausgewählt hätten, von daher also... wenn du dir ein valides System zurechtgelegt hast für die Aktien (gibt ja auch tausende Strategien dafür, einfach informieren eben), kann man das mit Freude machen, aber ohne System ist das schwieriger, und da muss man sich erstmal wieder weiterbilden, eben :-)

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    4. Achja Anonym, da fällt mir auf dass du eigentlich auch zur Zielgruppe der neuen "Robo-Advisors" gehörst: Kunde hat wenig Ahnung, bringt aber viel Kohle mit.^^

      Du kannst dir also mal meinen Artikel dazu durchlesen und einige der Anbieter anschauen: http://finanziell-umdenken.blogspot.de/2016/03/robo-advisors-artikelserie-fintechs.html

      Jetzt kommts drauf an, wie du darauf reagierst:
      Wenn du dir denkst "Ahja, einmal Musterportfolios von der Stange vermittelt und sonst nix weiter, und dafür soll ich auch noch bezahlen?" dann wirst du von Typ eher in die Selbstentscheider-Community passen. Herzlich Willkommen :) Mit etwas Bildung hast du auch bald dein eigenes Depot aufgebaut, was besser zu dir passen kann.

      Wenn du dir aber stattdessen denkst:
      "Das ist genau das wonach ich gesucht habe, jemand nimmt mir den Kleinkram ab und ich muss mich um nichts mehr kümmern, dafür wäre ich auch gerne bereit zu bezahlen." dann kannst du dich auch bei einem der Anbieter anmelden (also, wenn du einen guten auswählen kannst ^^). Zumindest allzugrober Unfug wird da auch nicht gemacht, auch wenn das natürlich keine Ausrede sein soll, sich nicht trotzdem noch SELBST weiter zu bilden.

      Achja und noch als lezter Tip was du sicher NICHT machen solltest, dich in der Bank- oder Versicherungsfiliale um die Ecke "beraten" lassen - die warten da nur auf so Leute wie dich, also lieber Abstand halten ;-)

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    5. Super! Danke für die Hilfe! Ich werde mich dann erst mal weiterbilden. Ich habe bereits einige Nestle-Aktien für 5000 €. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, die Schweizer Papiere sollte ich behalten. Die zahlen auch regelmäßig eine Dividende. Danke!

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    6. Hier ist ja allerhand los :-)
      Dummerchen und Chris haben im Grunde alles Wesentliche bereits gesagt, vielen Dank dafür!

      Wichtig ist wirklich nichts zu überstürzen und sich ausführlich zu informieren. Aus Erfahrung weiß ich jedoch, dass einige trotz des vermittelten Wissens den Wunsch haben, dass sie jemand beim Start unterstützt, bis alles wichtige in die Wege geleitet wurde. Daher weise ich an dieser Stelle noch einmal gerne auf das Angebot des Finanz-Coachings hin. Der Preis für ein oder zwei Sitzungen ist unterm Strich Peanuts im Vergleich zu den finanziellen Verlusten, die auftreten, wenn jemand zum Investment-Start elementare Regeln nicht beachtet.

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