Freitag, 5. Februar 2016

ETF Rendite Premium 2.0 oder EDT - Das ETF-Dividenden-Tool

Ein Schwerpunkt dieses Blogs waren von Anfang an ETFs mit einer hohen Ausschüttung in Form von Zinsen und Dividenden. Das ist eine schöne Variante ein regelmäßiges passives Einkommen zu erhalten. Die große Anzahl an Wertpapieren in solch einem ETF sorgt für einen gewissen Schutz vor Zahlungsausfällen (bei Junk Bonds) oder Dividendenstreichungen (bei Aktien). Einige dieser ETFs sind auf der Seite "Ausschüttungsrenditen von ETFs" und im Muster-Depot "High Yield/Dividend Depot" gelistet. Noch wesentlich umfangreichere Angaben über den regelmäßigen Ertrag in Euro umgerechnet und die Ausschüttungsrendite sowie Kursveränderung seit dem Jahr 2011 gibt es regelmäßig mit dem beliebten Service von ETF Rendite Premium.
Ich freue mich, dass nun der Kollege Dr. Kay-Michael Günther eine erweiterte Version ETF Rendite Premium 2.0 erstellt hat, die wir Ihnen, den Lesern von finanziell umdenken, gemeinsam anbieten möchten.

Der neue Service heißt EDT - Das ETF-Dividenden-Tool und bietet weitere Features, die im bisherigen Angebot nicht enthalten waren.

Wie sieht das Tool in der Praxis aus?

Ich habe hier einmal vier auf diesem Blog ziemlich bekannte ETFs in das Depot verteilt über das letzten Jahr hineingekauft und erhalte in der Analyse folgende Angaben.


Das Depot schüttet mit den derzeitigen Investments im Mittel 34,02 € pro Monat aus, ich bekomme die Information über die aktuelle Kursveränderung und Rendite und den letzten Kauf (in diesem Beispiel 15.09.2015). Natürlich lassen sich die Spalten, je nach dem welche Information gewünscht ist, separat sortieren.

Konkret erhalten Sie auf einem Blick folgende Angaben:
  • Invest: gesamte Investition in die Position inklusive aller Gebühren
  • Position: derzeitiger Wert der Position bei aktuellem Kurs
  • Anteil: prozentualer Anteil am gesamten Depot
  • ARendite: bisher erwirtschaftete Ausschüttungsrendite (p.a.)
  • Kursänderg.: Kursgewinne oder Kursverluste
  • Ges. Rendite: derzeitige Gesamtrendite (p.a.) des Invests (inkl. Ausschüttungen)
  • Letzter Kauf: Datum des letzten Kaufs
  • Akt. ARend.: aktuelle Ausschüttungsrendite bezogen auf den Tageskurs
  • Delta ARend.: Differenz der aktuellen und bisher erwirtschafteten Ausschüttungsrendite

Ebenfalls im Sheet "Depot-Analyse" steht eine Grafik der Gesamtanalyse und eine Unterteilung des Depots nach Aktien und Anleihen sowie eine Länder- und Branchengewichtung zur Verfügung. Das erspart Ihnen das etwas mühsame Heraussuchen dieser Information aus den oft englischsprachigen factsheets des ETF-Anbieters. Bei regelmäßigen Investitionen in Intervallen können Sie zum Beispiel schneller erkennen, welche Region in ihrem Depot aktuell noch unterrepräsentiert ist.


Rechts daneben im Sheet steht ein sogenannter Planspielmodus zur Verfügung. Damit lässt sich die Frage „Was wäre wenn …“ beantworten. Für bis zu zwei Kandidaten lassen sich Kaufdatum (ab 01.02.2011), Investsumme und Kaufkurs angeben, um zu simulieren, wie sich die Ausschüttungsrendite solch eines Kaufs entwickelt hätte.

Wie das genau aussieht und für weitere Features steht eine separate Seite mit einer ausführlichen Anleitungen zum ETF-Dividenden-Tool zur Verfügung.

Der Erwerb ist entweder für einen Monat oder mit einem monatlich reduzierten Preis als Abonnement verfügbar.

Was sind die Vorteile vom EDT gegenüber dem tradionellen ETF Rendite Premium?

  • Täglich aktuelle Kurse
  • Ein eigenes Depot nachbilden und zu analysieren
  • Eine Vielzahl von Kennzahlen der ETFs und des Depots auf einen Blick
  • Ein Planspielmodus
  • Und für die Spezialisten: Die Ausschüttungsrenditen beziehen einen längeren Zeitraum als das aktuelle Kalenderjahr (interner Zinsfuß bzw. gleitender Mittelwert), sowie die aktuellen Kurse mit ein und stellen damit eine genauere Schätzung dar, was eine bessere Vergleichbarkeit bedeutet.

Bleibt ETF Rendite Premium in der traditionellen Form erhalten?

Ja, Sie als Anleger sollen sich aussuchen können, ob Sie lieber ETF Rendite Premium Version 1.0 oder Version 2.0 nutzen möchten.

Fazit
Im Laufe der Zeit gab es von Ihnen immer mal wieder Verbesserungsvorschläge zur ETF-Liste. Einige habe ich im Laufe der Zeit umsetzen können, andere sind bis dato offen geblieben. Mit dem EDT - Das ETF-Dividenden-Tool gibt es nun einige Features und Komfort mehr, der vorher nicht angeboten wurde.

Zum Schluss kommt aber noch die beste Nachricht:
Nur in dem aktuellen Monat Februar 2016 erhalten alle Leser von finanziell umdenken einmalig einen Rabatt von 20 Prozent, wenn Sie nach der Auswahl im Warenkorb links unten bei "Gutschein anwenden" folgenden Gutschein-Code angeben: finanziell-umdenken 

Einen solchen Rabatt erhalten nur Leser, die während der Bestellung angeben, dass sie vom Blog finanziell-umdenken gekommen sind und den genannten Gutschein-Code eingeben.
Diesen Kostenvorteil für Sie habe ich mit Dr. Kay-Michael Günther, dem Entwickler dieses Tools, explizit als Kennenlern-Angebot vereinbart.

Wir wünschen viel Spaß mit dem neuen Service und stehen für Fragen und Anmerkungen, die Sie als Kommentar hinterlassen können, gerne zur Verfügung.

Zum Weiterlesen:

Kommentare:

  1. Was passiert mit ETFs konkret wenn der Emittent pleite/insolvent ist?

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  2. Oho, da hat sich was ja was entwickelt.

    Wollte mit der freien "User"-Datei mal zum Test etwas rumspielen, aber die scheint wohl nur in Verbindung zur kostenpflichtigen Datenbankdatei benutzbar zu sein.

    Kann man sich denn Portfolios aus allen beliebigen ETFs bilden oder nur die, deren Daten in der Datenbank auch hinterlegt sind ?

    Von welchem Kursanbieter kommen denn die täglich aktualisierten Kursdaten, die automatisch übertragen werden ? Yahoo Finance, Morningstar, MSN Money etc. ? (hab ich alle schon selbst ins Excel integriert gekriegt, bei manchen Nischenprodukten ist die Qualität der Kurse aber sehr dünne, von daher sind die Daten (wie bei allem was kostenlos ist) eher mit Vorsicht zu genießen und für professionelle Investoren nur bedingt brauchbar).

    Und gehe ich richtig in der Annahme, dass die Ausschüttungsdaten immer noch weiter "von Hand" eingetragen werden, also konnte man das noch nicht automatisiseren ? Mit den richtig konfigurierten Skripten kann man diese Daten auch schon von den Anbietern direkt pullen... aber wer das automatisch kann, der bräuchte ja nicht jedesmal die Datei neu bestellen ^^

    Sieht auf jedenfall ganz hübsch aus. Meine eigene Portfolioverwaltung ist zwar schon längst erstellt, und hat auch ähnliche Funktionen, aber für Leute die nicht soviel Spaß/Wissen am Computer haben ist das sicher ein gutes Komfort-Angebot!

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    1. Hallo Chris,

      es freut mich, dass dir mein Tool gefällt.

      Ja, die USER-Datei ist sinnvoll nur zusammen mit der MASTER-Datei (Datenbank) benutzbar. Zweck der Trennung ist, dass der Nutzer seine privaten Daten nur in der USER-Datei eingeben muss und nur der Teil der Daten, die regelmäßig aktualisiert werden, in der MASTER-Datei liegen, die einfach zum Monatswechsel ausgetauscht werden kann. Wäre alles in einer Datei, müsste man jeden Monat alles wieder neu eingeben bzw. kopieren.
      Ein weiterer Vorteil ist, dass man zusammen mit einer MASTER-Datei auch mehrere USER-Dateien parallel benutzen kann. So kann man sich beispielsweise auch ein Musterdepot zusammenbauen.

      Die Portfolios lassen sich nur mit den ETFs erstellen, die auch in der MASTER-Datei eingetragen sind. Das sind derzeit 60 Stück, in den nächsten Monaten werden das aber noch deutlich mehr. Wenn ein Kunde einen bestimmten ETF vermisst, kann er mir den gerne mitteilen, und ich füge ihn der Datenbank hinzu.

      Die Kursdaten haben eine Aktualität von bestenfalls 30 Minuten. Es ist in meinen Augen auch nicht sinnvoll, in dem Tool Realtime-Kurse zu benutzen, da jeder Kunde abhängig davon welchen Broker und Handelsplatz er benutzt sowieso zu anderen Kursen handelt. Um einzelne ETFs miteinander vergleichen zu können, sind in meinen Augen tagesaktuelle Kurse bestens geeignet.

      Ja, die Ausschüttungsdaten müssen leider in Handarbeit eingetragen werden. Jeder Anbieter hat eine andere Methode seine Ausschüttungsdaten anzuzeigen. Am unangenehmsten finde ich persönlich die, die PDFs mit riesigen unübersichtlichen Tabellen benutzen.

      Du beschreibst genau die Zielgruppe, für die ich meinen Service anbieten möchte. Excel kann einem schon mal das Leben schwer machen und nicht jeder hat die Zeit oder Lust sich mit komplexen Formeln auseinanderzusetzen. Da ist es schon deutlich komfortabler zum Monatsbeginn eine E-Mail zu bekommen, die alte MASTER-Datei durch die neue zu ersetzen und man ist fertig.

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